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Stress durch Standby-Modus im Home Office – erfolgreiches Work-Life-Blending gelingt durch klare Trennung von Beruf und Freizeit


In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit immer mehr verschwimmen, wird das Konzept des Work-Life-Blending zunehmend populärer. Doch wie kann man dieses Modell erfolgreich umsetzen, ohne dass die Qualität der Arbeit oder das persönliche Wohlbefinden darunter leidet? In diesem Newsletter beleuchten wir die Bedeutung einer klaren Trennung zwischen Berufs- und Privatleben, um ein harmonisches Work-Life-Blending zu erreichen. 
 

Definition und Bedeutung


Work-Life-Blending beschreibt eine Arbeitsweise, bei der Arbeit und Freizeit nicht strikt voneinander getrennt sind, sondern ineinander übergehen. Diese Flexibilität kann zu einer erhöhten Zufriedenheit führen, birgt jedoch auch das Risiko, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Erholung verschwimmen.
Im Home Office, zum Beispiel, findet häufig keine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit statt. Der Laptop steht auf dem Esstisch, das Notizbuch liegt neben dem Bett, das Arbeitsdokument auf dem Couchtisch. Das führt dazu, dass im Home Office vermehrt die beruflichen Tätigkeiten nebenbei in der Freizeit erledigt werden, Beruf und Privatleben nicht mehr klar getrennt werden und dadurch Leistungsdruck und Überstunden zunehmen.
 
Das geht oftmals mit einem steigenden Gesundheitsrisiko einher, denn das Abschalten von der Arbeit fällt schwerer, wodurch der Berufsalltag mehr und mehr belastend wirkt. 
 
Damit ein fließender Übergang von Arbeits- und Privatleben nicht dazu führt, dass Berufstätige permanent zwischen diesen beiden Polen hin- und hergerissen sind, sollte eine klare Trennung dieser Lebenswelten geschaffen werden.

Mit diesen Tipps gelingt Ihnen einen erfolgreiches Work-Life-Blending und Stressabbau:
 

Klare Trennung als Schlüssel zum Erfolg


Trotz des fließenden Übergangs ist es entscheidend, klare Grenzen zu setzen. Hier einige Tipps, wie Sie dies erreichen können:

Feste Arbeitszeiten definieren
 
Selbst wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, sollten Sie feste Arbeitszeiten festlegen, um Struktur in Ihren Tag zu bringen. Stimmen Sie sich auch mit Arbeitgeber und Kolleg:innen ab, damit Ihre Arbeitszeiten berücksichtigt werden.
 
Aktive Trennung zwischen Beruf und Privatleben schaffen

Nehmen Sie eine räumliche Trennung vor und lassen Sie alle arbeitsbezogenen Gegenstände an einem festen Ort zu Hause. Legen Sie Ihren Laptop nach Feierabend, wenn möglich außer Sicht- und Reichweite und vermeiden Sie Zugänge zu Arbeitsinhalten auf dem privaten Handy. Der Griff zum Handy und der Blick ins Mailpostfach gehen nämlich schnell und so wird man rasch wieder mit Arbeitsthemen konfrontiert, obwohl das Gehirn eigentlich abschalten möchte.
 
Wechseln Sie bewusst nach einem Arbeitstag im Home Office den Kontext, zum Beispiel durch Verlassen der Wohnung, einen Spaziergang, Sport oder soziale Aktivitäten. Auf diese Weise bieten Sie Körper und Geist Transitionszeit, um raus aus dem Arbeitsmodus und rein in den Freizeitmodus zu wechseln. Nach einem Bürotag erfolgt der Wechsel auch durch das Verlassen des Büros und die Heimfahrt per Auto oder Bahn. Dieser Übergang sollte auch nach einem Home Office-Tag aktiv hergestellt werden.

Elektronische Tools nutzen und Störungen vermeiden
 
Messen Sie mal bewusst Ihre Computer- und Handyzeit. Auf dem Handy gibt es zum Beispiel wöchentlich eine Statistik, wie viel Zeit man am Bildschirm verbracht hat. Das Ergebnis ist oft überraschend hoch. Nutzen Sie Apps zur Zeiterfassung, um Arbeits- und Freizeitaktivitäten zu managen und Bildschirmzeiten zu reduzieren!

Im Schnitt werden wir bei der Arbeit alle 4 Minuten unterbrochen – da kann man kaum fokussiert arbeiten. Deshalb müssen wir dafür sorgen, ein störungsfreies Umfeld zu schaffen, damit unsere Aufmerksamkeit bei einer Sache bleiben kann.



Verwenden Sie Kommunikationstools, die es erlauben, "Nicht stören"-Zeiten festzulegen. So zum Beispiel können Sie am Computer alle Benachrichtigungen, wie Töne und Pop-up Fenster auszuschalten, um nicht ständig abgelenkt zu werden. Es hilft auch, alle Anwendungen wie zum Beispiel das E-Mail Postfach und Kommunikationsplattformen auszuschalten und nur zu festgelegten Uhrzeiten zu öffnen, ähnlich wie bei einer Telefonsprechstunde Schalten Sie auch Ihr Handy auf stumm oder Flugmodus, um ungestört zu arbeiten.

So können Sie sich ungestört auf eine Aufgabe fokussieren und schädliches Multitasking vermeiden.
 

Entspannungstechniken in den Arbeitsalltag bringen

 
Zeit für Pausen und Erholung einplanen

Vergessen Sie nicht, Pausen einzulegen und sich Zeit für Aktivitäten zu nehmen, die Sie entspannen und erfüllen. 

Bauen Sie gezielt kurze Pausen von 5 bis 10 Minuten ein, in denen die geistigen Anstrengungen kurz ruhen können: Das Fenster öffnen, kurz rausgehen, sich strecken, ein paar tiefe Atemzüge, ein Glas Wasser trinken, eine Mini-Meditation. 
Wir können unserem Körper und Geist schon durch kleine Mikropausen sehr viel Gutes tun und fühlen uns abends dadurch weniger erschöpft.


Eine clevere Technik für konzentriertes Arbeiten und regelmäßige Pausen ist die Pomodoro-Technik: Stellen Sie sich einen Wecker auf 25 Minuten und arbeiten Sie konzentriert an Ihrer Aufgabe. Wenn der Wecker klingelt, machen Sie eine fünfminütige Pause. Danach beginnen Sie mit der nächsten Arbeitseinheit. Wenn Sie vier Zeiteinheiten inklusive der Fünf-Minuten-Pausen absolviert haben, machen Sie 30 Minuten Pause. Sie werden staunen, wie viel Sie in 25 Minuten schaffen können, wenn Sie sich nur auf eine Aufgabe konzentrieren.
 
Fazit

Ein erfolgreiches Work-Life-Blending erfordert Bewusstsein, Disziplin und die Bereitschaft, Routinen zu hinterfragen und anzupassen. Indem Sie klare Grenzen zwischen Beruf und Freizeit ziehen, können Sie nicht nur Ihre Produktivität steigern, sondern auch Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern.

Wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen helfen, eine gesunde Balance zu finden, die zu Ihrem Lebensstil passt. Denken Sie daran, das Gleichgewicht ist der Schlüssel.

Entspannung im Blick - der Anti-Stress-Leitfaden


In einer Welt, die scheinbar nie zur Ruhe kommt, sind Stress und Überforderung allgegenwärtige Phänomene geworden. Doch es gibt einen Silberstreif am Horizont: Mit den richtigen Techniken und einem bewussten Umgang mit Stressoren können wir lernen, unser Stresslevel effektiv zu managen und sogar zu reduzieren.

Atemtechniken und Meditation

Studien zeigen, dass regelmäßige Meditation und bewusstes Atmen Stressreaktionen im Gehirn dämpfen können. Apps wie Headspace oder Calm bieten geführte Sitzungen an, die speziell darauf ausgelegt sind, Entspannung zu fördern und den Geist zu beruhigen.

Bewegung und Natur

Nichts baut Stress ab wie ein gutes Workout. Ob ein Lauf durch den Park, Yoga am Morgen oder ein intensives HIIT-Training – Bewegung setzt Endorphine frei, die als natürliche Stimmungsaufheller dienen. Zudem hat der Aufenthalt in der Natur einen nachweislich beruhigenden Effekt auf unseren Geist.

Digitaler Detox

In einer Ära, in der Smartphones und Bildschirme unseren Alltag dominieren, ist es entscheidend, bewusste Pausen einzulegen. Ein digitaler Detox kann dabei helfen, das ständige Gefühl der Erreichbarkeit und Informationsüberflutung zu reduzieren.

Zeitmanagement 

Oft entsteht Stress durch Zeitdruck und Überlastung. Effektives Zeitmanagement, das Priorisierung von Aufgaben und das Setzen realistischer Deadlines können helfen, den Alltag entspannter zu gestalten.

Schlafqualität verbessern 

Ein erholsamer Schlaf ist essentiell für die Stressbewältigung. Routinen vor dem Schlafengehen, wie das Lesen eines Buches oder das Vermeiden von Bildschirmen, können die Schlafqualität verbessern.

Indem wir diese Strategien in unser tägliches Leben integrieren, können wir einen gesünderen Umgang mit Stress entwickeln und unser Wohlbefinden nachhaltig steigern. Es ist Zeit, einen Schritt zurückzutreten, durchzuatmen und den Stress hinter uns zu lassen.

Positive Psychologie – der Schlüssel zu nachhaltiger Zufriedenheit


Glückliche Menschen leben nicht nur länger, sie haben zudem stabilere soziale Beziehungen, sind gesünder, arbeiten effizienter und sind im Beruf erfolgreicher. Doch was macht uns langfristig glücklich und wie können wir unser Leben lebenswerter gestalten?

In diesem Newsletter möchten wir Ihnen Einblicke in die positive Psychologie geben und praktische Tipps teilen, wie Sie durch positives Umdenken nachhaltige Zufriedenheit in Ihrem Leben fördern können.
 

Was ist Positive Psychologie?


Positive Psychologie ist ein Forschungszweig der Psychologie, der sich mit den Aspekten des menschlichen Lebens beschäftigt, die das Leben lebenswert machen. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen, die sich oft auf psychische Erkrankungen konzentrieren, fokussiert sich die positive Psychologie auf positive Emotionen, Stärken, Tugenden und Faktoren, die zum menschlichen Gedeihen beitragen.
 

Die Kraft des Positiven Denkens


Positives Denken ist mehr als nur ein Schlagwort; es ist eine Praxis, die, wenn sie regelmäßig angewendet wird, zu tiefgreifenden Veränderungen in unserem Wohlbefinden und unserer Lebensqualität führen kann. Durch die Konzentration auf positive Aspekte unseres Lebens können wir unsere mentale Gesundheit stärken, Stress reduzieren und ein allgemeines Gefühl des Glücks fördern.
 

Tipps, um sein Glück in die Hand zu nehmen


1. Dankbarkeit praktizieren

Beginnen Sie Ihren Tag, indem Sie drei Dinge aufschreiben, für die Sie dankbar sind. Diese einfache Übung kann Ihre Perspektive verändern und Ihnen helfen, mehr Positivität in Ihrem Leben zu erkennen.

2. Stärken nutzen 

Identifizieren Sie Ihre persönlichen Stärken und suchen Sie nach Wegen, diese täglich einzusetzen. Überlegen Sie sich dafür, was Sie besonders gut können oder wofür Sie von anderen Menschen geschätzt werden. Das Nutzen Ihrer Stärken kann das Gefühl der Selbstwirksamkeit und Zufriedenheit steigern.

3. Positives Beziehungsnetzwerk aufbauen 

Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie unterstützen und inspirieren. Positive Beziehungen sind ein Schlüssel zum Glück und können Ihnen helfen, schwierige Zeiten zu überstehen.

4. Sinn schaffen 

Schauen Sie sich 3 Dinge aus Ihrem Alltag genauer an, die Sie zwar oft, aber nicht unbedingt gerne verrichten. Stellen Sie sich gezielt diese Fragen:
[ Wozu mache ich das?
[ Hilft es irgendjemandem auf dieser Welt, wenn ich diese Sache mache?
[ Bringt es mich persönlich weiter?
[ Wenn ich das nicht machen würde, welche Auswirkungen hätte das?

Viele Dinge fallen uns leichter und machen mehr Spaß, wenn wir das Gefühl haben, dass es uns oder andere Menschen weiterbringt.

5. Achtsamkeit üben

Nehmen Sie sich Zeit, um im Hier und Jetzt zu sein. Sich Aufgaben hochkonzentriert, hingebungsvoll und vor allem mit Freude zu widmen – dieser Zustand wird als „Flow“ bezeichnet. Dieser „Flow“ Zustand kann zu einem nachhaltigen Glücksgefühl beitragen und stärkend für den Umgang mit Stress oder anderen Belastungen wirken. Zum Flow-Erleben können zum Beispiel Aktivitäten wie Musizieren, Malen, Tanzen oder Klettern beitragen. Auch Achtsamkeitsübungen wie Yoga oder Meditation können Stress abbauen und zu innerem Frieden führen.

6. Ziele setzen

Sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen ist für das Erfolgs- und Zufriedenheitserleben enorm wichtig. Setzen Sie sich realistische Ziele, die Ihren Werten und Stärken entsprechen. Dabei sollten die Ziele so realistisch und konkret wie möglich formuliert sein, die sich im Optimalfall auch überprüfen lassen. Das Erreichen dieser Ziele kann ein Gefühl der Erfüllung und des Vorankommens fördern.

7. Positivtagebuch führen

Schreiben Sie regelmäßig positive Erfahrungen auf.
Fragen Sie sich:
[ Was war besonders schön an diesem Tag?
[ Was habe ich oder jemand anderes getan, was mich gefreut hat?

Dies hilft, den Fokus von negativen zu positiven Ereignissen zu verschieben und die Erinnerung an glückliche Momente zu bewahren.
 

Fünf Glücksfaktoren


Der Psychotherapeut Martin Seligmann formulierte 5 Punkte, die wesentlich zu einem glücklichen Leben beitragen sollen:
[ Positive Emotionen: das regelmäßige Erleben und Herstellen von Glücksmomenten
[ Engagement: das Nutzen der eigenen Stärken im beruflichen wie privaten Alltag und das Erleben von „Flow“
[ Beziehungen: das Pflegen guter vertrauensvoller, belastbarer Beziehungen
[ Sinn: den eigenen Lebenssinn kennen und realisieren
[ Zielerreichung: die eigenen gesteckten Ziele zu erreichen und das Erleben von persönlichem Erfolg

Fazit

Die positive Psychologie bietet wertvolle Erkenntnisse und Techniken, um das Wohlbefinden und die Zufriedenheit in unserem Leben zu steigern. Durch das Praktizieren von Dankbarkeit, das Nutzen unserer Stärken, den Aufbau positiver Beziehungen, Achtsamkeit, das Setzen von Zielen und das Führen eines Positivitätstagebuchs können wir den Weg zu einer nachhaltigen Zufriedenheit ebnen.

Wir hoffen, dass diese Einblicke und Tipps Ihnen dabei helfen, positive Veränderungen in Ihrem Leben zu bewirken. Möge Ihr Weg zu nachhaltiger Zufriedenheit von vielen glücklichen Momenten begleitet sein.

Hörerlebnis: Eine geführte Meditation für Entspannung im Alltag (5 Minuten)

 

Lassen Sie den Alltagsstress hinter sich und tauchen Sie ein in eine kurze Meditation für Geist und Körper. Schließen Sie die Augen, atmen Sie tief durch und folgen Sie der Meditationsanleitung. Entspannung und Gelassenheit erwarten Sie – gönnen Sie sich diese Auszeit jetzt!
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So unterstützen wir Sie

[ Wir beraten Sie in allen Lebenssituationen, telefonisch oder im Vieraugengespräch
[ Unser psychosozialer Beratungsdienst steht rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung
[ Wir unterstützen Sie bundesweit bei der Suche nach Psychotherapien, Fachdiensten, Selbsthilfegruppen und Anlaufstellen vor Ort
​​​​​​[ Wir unterstützen Sie bei der Facharztsuche, arztlicher Zweitmeinung und Onkolotse

Stress und Druck im Alltag – drei hilfreiche Tipps für mehr Entspannung


Um den Alltagsdruck und Stressbelastungen zu reduzieren, hilft es mit ein paar alten Verhaltensweisen aufzuhören. Wir zeigen Ihnen drei Übungen, die Ihnen helfen alten Ballast abzuwerfen und sich leichter zu fühlen.

Übung 1: Negative Gedanken erkennen und in freundliche verwandeln

Die Gedanken stehen fast niemals still und häufig befassen sie sich mit uns selbst, unserem Inneren und unserer vermuteten Außenwirkung.

Der tägliche Dialog mit uns selbst geht schon im Kindesalter los, das ist völlig normal und kann helfen, sich zu strukturieren, sich Mut zu machen und auch einmal zu loben, wenn einem etwas gut gelungen ist. Schwierig ist es dann, wenn Sie vornehmlich negative Gedanken über sich selbst im Kopf haben.

Tipp: Achten Sie darauf, mit welchen Gedanken Sie in den Tag starten, welche Sie zwischendurch haben und mit welchen Sie abends ins Bett gehen. Machen Sie sich über einige Wochen hinweg stichpunktartige Notizen dazu, so dass Sie erkennen, wo Sie gegensteuern sollten. Sind Sie so freundlich und verständnisvoll zu sich selbst, wie Sie es zu Ihren Freunden sind? 
Der Ton und die Freundlichkeit Ihrer Selbstgespräche bestimmen die Qualität Ihres Lebensgefühls. Seien Sie nett zu sich selbst!

Übung 2: Lassen Sie alte Konflikte los – und schreiben Sie einen Brief

Ungelöste Konflikte belasten aus dem Hintergrund heraus unser Leben. Sie sind nicht dauernd spürbar, aber wenn die Verdrängung einmal ein bisschen bröckelt, stehen sie wieder da und schleichen sich in unser Bewusstsein. Lassen Sie zurück, was Ihren Körper, Ihren Geist oder Ihre Seele belastet.

Gibt es in Ihrem Leben einen ungelösten Konflikt oder jemandem, dem Sie vergeben wollen? Wertvolle Energien werden blockiert, wenn wir nicht dazu bereit sind, Anderen zu verzeihen. Auch wenn Sie kein persönliches Gespräch mit der betreffenden Person führen wollen oder können, ist das kein Hinderungsgrund, endlich loszulassen.

Tipp: Schreiben Sie Ihre Gefühle in einem Brief nieder. Packen Sie alles in diese Zeilen hinein, was für Sie wichtig ist, um vergeben zu können. Das Aufschreiben kann reinigend und strukturierend wirken. Lassen Sie los und lassen Sie es gut sein!

Übung 3: Druck aus der Sprache nehmen 

So viel müssen Sie heute noch erledigen – und müssen Sie es wirklich? Im Alltag rutscht uns viel zu oft ein „Ich muss“ heraus. Da gibt es zum Glück noch andere Formulierungen, die uns vielleicht weniger unter Druck setzen: Sagen Sie einmal jeden der folgenden Sätze laut vor sich her.

[ Ich muss heute ins Fitness-Studio.
[ Ich soll heute ins Fitness-Studio.
[ Ich will heute ins Fitness-Studio.
[ Ich darf heute ins Fitness-Studio.
[ Ich kann heute ins Fitness-Studio.
[ Ich möchte heute ins Fitness-Studio.
[ Ich gehe heute ins Fitness-Studio.

Welcher Satz macht Ihnen mehr Lust auf Sport? Dann benutzen Sie doch ab jetzt diese Formulierung. Vermeiden Sie das „muss“ und ersetzen Sie es durch positivere Alternativen.

Tipp: Immer, wenn Sie bemerken, dass Sie „müssen“ gesagt haben und sich dadurch Druck in Ihnen aufbaut, wiederholen Sie den gerade gesagten Satz mit einem anderen Verb. Das machen Sie so lange, bis Ihnen die bessere Variante leicht über die Lippen geht. 

Hörerlebnis: Zeit für dich - Atempause (5 Minuten)

 

Eine beruhigende Meditationsaudio, um Ihnen bei Stress, dem Bedarf nach einer kurzen Auszeit oder sogar vor einer Präsentation zu helfen. Lassen Sie sich von unserer Mediationstrainerin Carla durch diese fünfminütige Atempause führen, die speziell entwickelt wurde, um Ihnen einen kleinen Reset-Moment zu bieten. Gönnen Sie sich diese kurze Auszeit, um gestärkt und gelassen wieder in Ihren Tag zu starten.
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So unterstützen wir Sie

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