Everything for a life in balance

Inclusive Leadership – mehr als nur ein Modewort

Serendipity – Wenn das Glück zufällig anklopft

Weltkrebstag am 4. Februar 2025 – Krebs verstehen und vorbeugen
Krebs gehört zu den schwerwiegendsten Erkrankungen unserer Zeit, die Millionen Menschen weltweit betrifft. Doch was genau geschieht im Körper, wenn Krebs entsteht, und wie können wir effektiv vorbeugen? Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen von Krebs und gibt wertvolle Einblicke in Präventionsmaßnahmen, die jeder ergreifen kann, um sein persönliches Risiko zu senken.
Die Entstehung von Krebs und die Risiken, die wir beeinflussen können
Krebs beginnt auf zellulärer Ebene: Unsere Zellen teilen sich regelmäßig, erneuern sich und reparieren Schäden. Dabei spielen körpereigene Reparaturmechanismen eine entscheidende Rolle. Diese Mechanismen können jedoch ausbleiben oder überlastet sein – beispielsweise durch den natürlichen Alterungsprozess, genetische Mutationen oder dauerhafte Belastungen wie Rauchen, Alkohol, UV-Strahlung oder Schadstoffe. Werden geschädigte Zellen nicht rechtzeitig repariert, können sie sich unkontrolliert vermehren und Krebs verursachen.
Interessant ist auch die Wahrnehmung von Krebs: Wir assoziieren ihn oft mit dunklen Farben oder Flecken. Das liegt daran, dass Tumorzellen häufig pigmentierte Substanzen enthalten oder durch Entzündungen in umliegendem Gewebe Farbveränderungen hervorrufen. Insbesondere bei Hautkrebs wird dies deutlich, da sich Melanozyten – die Pigmentzellen der Haut – unkontrolliert teilen.
Ein weiterer entscheidender Faktor für das Krebsrisiko sind Rauchen und Alkohol. Tabakkonsum schädigt die Zellen direkt durch krebserregende Stoffe wie Teer und Benzol. Diese Substanzen greifen die DNA an und lösen Mutationen aus. Alkohol wirkt ebenfalls toxisch: Im Körper wird Alkohol zu Acetaldehyd abgebaut, einer Substanz, die zellschädigend wirkt und die DNA-Reparatur hemmen kann. Die Kombination von Rauchen und Alkohol verstärkt das Risiko zusätzlich, da die Schadstoffe sich gegenseitig potenzieren.
Sonnenschutz spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Krebsprävention. UV-Strahlung dringt in die Haut ein und verursacht DNA-Schäden, die bei häufiger und intensiver Belastung nicht mehr repariert werden können. Dies führt zu Mutationen, die Hautkrebs auslösen können. Insbesondere Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko. Der bewusste Umgang mit Sonnenexposition und die Nutzung von Schutzmaßnahmen wie Sonnencreme und geeigneter Kleidung sind daher essenziell.
So können Sie aktiv vorbeugen
Ein gesunder Lebensstil ist die Grundlage jeder Krebsprävention. Eine ausgewogene Ernährung versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen, stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und gesunde Fette tragen dazu bei, schädliche Prozesse zu verhindern. Gleichzeitig sollten verarbeitete Lebensmittel, rotes Fleisch und Zucker in Maßen konsumiert werden, da sie entzündungsfördernd wirken und das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen können. Bewegung ist ein weiterer wichtiger Faktor: Regelmäßige körperliche Aktivität hilft, Übergewicht zu vermeiden und Stoffwechselprozesse zu regulieren, die das Krebsrisiko beeinflussen.
Auch Vorsorgeuntersuchungen sind ein essenzieller Teil der Prävention. Für Frauen umfasst dies regelmäßige gynäkologische Checks, Mammografien und HPV-Impfungen. Männer sollten Prostata- und Darmuntersuchungen wahrnehmen. Viele dieser Maßnahmen werden von den Krankenkassen übernommen, und oft ist nur eine geringe Eigenbeteiligung erforderlich. Vorsorge bedeutet, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen erheblich zu steigern.
Ein lebenslanger Prozess der Achtsamkeit
Krebsprävention ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Unser Leben ist kostbar, und wie wir damit umgehen, liegt in unseren Händen. Wer sich frühzeitig mit Prävention beschäftigt und seinen Lebensstil anpasst, hat die Möglichkeit, langfristig von einem gesunden Leben zu profitieren.
„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ – Arthur Schopenhauer
Dieser Gedanke erinnert uns daran, dass unsere Gesundheit die Grundlage für ein erfülltes Leben ist. Beginnen Sie heute, achtsam mit Ihrem Körper umzugehen – für sich selbst und für die Menschen, die Ihnen wichtig sind.
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Am 20. März feiern wir den Weltglückstag – ein Anlass, um darüber nachzudenken, was Glück eigentlich bedeutet. Doch nicht alles Glück ist reiner Zufall. Serendipity, ein Begriff aus dem Englischen, beschreibt das glückliche Finden von etwas Wertvollem, nach dem man gar nicht gesucht hat. Die Wortherkunft geht auf eine alte persische Erzählung über die „Drei Prinzen von Serendip“ zurück, die durch Zufälle und kluge Beobachtungen wertvolle Entdeckungen machten.
Doch wie kann man Serendipity bewusst fördern? Und was macht diese Art des Glücks so besonders? Lassen Sie sich inspirieren, wie kleine unerwartete Entdeckungen Ihren Alltag bereichern können.
Serendipity vs. Glück – Wo liegt der Unterschied?
Glück wird oft als etwas beschrieben, das uns widerfährt – ein Lottogewinn, eine Gehaltserhöhung oder perfektes Wetter am Hochzeitstag. Doch es gibt eine besondere Form des Glücks, die sich von reinem Zufall unterscheidet: Serendipity.
Der Begriff beschreibt das Phänomen, etwas Wertvolles oder Nützliches zu entdecken, ohne gezielt danach gesucht zu haben. Es ist die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund in einer fremden Stadt, das Finden eines Buches, das genau zur aktuellen Lebenssituation passt, oder die spontane Idee, die ein Problem löst, an dem man schon lange festhängt.
Wie entsteht Serendipity?
Serendipity geschieht oft, wenn man neugierig und offen für neue Erfahrungen ist. Während Glück meist passiv erscheint, setzt Serendipity eine gewisse Haltung voraus:
- Offenheit für Neues – Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, entdeckt oft Unerwartetes.
- Mut zur Spontanität – Manchmal entstehen die besten Erlebnisse durch ungeplante Entscheidungen.
- Verbindungen knüpfen – Zufällige Begegnungen können zu wertvollen Chancen führen.
- Unerwartete Entdeckungen schätzen – Der Klettverschluss wurde inspiriert, als ein Ingenieur nach einem Waldspaziergang feststellte, dass sich Kletten hartnäckig an seiner Kleidung festhakten. Manchmal entstehen die besten Ideen durch genaues Beobachten im Alltag.
- Sagen Sie öfter „Ja“ – Ob eine Einladung oder eine neue Aufgabe, unerwartete Möglichkeiten entstehen, wenn Sie offen bleiben.
- Verlassen Sie Ihre Komfortzone – Ein anderes Hobby, ein neues Reiseziel oder ein Gespräch mit Unbekannten können überraschende Türen öffnen.
Alltagssituationen, in denen Serendipity wirkt
Vielleicht haben Sie selbst schon erlebt, dass ein ungeplanter Umweg Sie in ein charmantes Café geführt hat, das Sie sonst nie entdeckt hätten. Oder dass ein Gespräch mit einem Fremden zu einer wertvollen Erkenntnis wurde. Solche Momente passieren häufiger, wenn man bereit ist, sich auf das Unerwartete einzulassen.
Fazit: Lassen Sie das Unerwartete zu!
Serendipity ist die Kunst, glückliche Zufälle zu erkennen und zu nutzen. Während Glück meist einfach passiert, können Sie Serendipity aktiv in Ihr Leben lassen. Der Tag des Glücks ist eine wunderbare Gelegenheit, mit einer offenen Einstellung durchs Leben zu gehen – denn wer weiß, welche glücklichen Überraschungen auf Sie warten. Vielleicht ist das Lesen dieses Artikels bereits Ihr erster glücklicher Zufall heute … oder Ihre nächste inspirierende Erfahrung wartet in unserer geführten Meditation auf Sie.
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Vielfalt allein reicht nicht
Vielfalt in Unternehmen ist heute Realität – ob durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Altersgruppen, Geschlechter, Lebensentwürfe oder Arbeitsstile. Doch Diversität allein macht noch keine bessere Zusammenarbeit. Sie entfaltet ihr Potenzial erst, wenn alle Mitarbeitenden sich tatsächlich einbezogen, wertgeschätzt und sicher fühlen. Genau hier setzt Inclusive Leadership an: eine Haltung und Führungsweise, die dafür sorgt, dass Unterschiede nicht nur toleriert, sondern aktiv genutzt werden, um Innovation, Zusammenarbeit und Zufriedenheit zu fördern.
Inclusive Leadership bedeutet, dass Führungskräfte und Teams Rahmenbedingungen schaffen, in denen jede und jeder sich traut, Ideen zu äußern, Fragen zu stellen und Fehler einzugestehen – ohne Angst vor negativen Konsequenzen.
Kernprinzipien inklusiver Führung
Psychologische Sicherheit
Menschen leisten mehr, wenn sie keine Angst haben, sich zu äußern. In einer Atmosphäre psychologischer Sicherheit können alle offen ihre Meinung sagen, Fragen stellen oder auch Bedenken äußern.
Wertschätzung
Inklusive Führung erkennt die Stärken, Perspektiven und Erfahrungen jedes Einzelnen an. Das geht weit über Lob hinaus – es geht darum, Unterschiede als Bereicherung zu sehen und diese gezielt einzubinden.
Teilhabe
Wer inklusiv führt, sorgt dafür, dass alle Zugang zu Informationen, Entscheidungsprozessen und Entwicklungsmöglichkeiten haben – unabhängig von Hierarchie, Herkunft oder Arbeitsmodell.
So sieht Inclusive Leadership im Alltag aus
- Meetings: Achten Sie darauf, dass nicht nur die lautesten Stimmen Gehör finden. Laden Sie gezielt ruhigere Teammitglieder ein, ihre Sichtweise zu teilen.
- Feedback: Passen Sie Feedback-Formate an die Bedürfnisse der Einzelnen an – manche bevorzugen direkte Gespräche, andere schriftliche Rückmeldungen.
- Entscheidungsprozesse: Binden Sie unterschiedliche Perspektiven ein, bevor Entscheidungen getroffen werden. Das führt oft zu kreativeren und nachhaltigeren Lösungen.
- Arbeitsorganisation: Ermöglichen Sie flexible Arbeitsmodelle, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen – ob Pflegeverantwortung, Elternschaft oder gesundheitliche Einschränkungen.
Herausforderungen und Stolpersteine
Inklusive Führung klingt einfach, erfordert aber bewusste Anstrengung:
- Unbewusste Vorurteile: Jeder Mensch hat „blinde Flecken“. Regelmäßige Selbstreflexion und Feedback helfen, diese zu erkennen.
- Zeitdruck: In stressigen Phasen neigen Teams dazu, Entscheidungen schnell und im kleinen Kreis zu treffen – das kann Vielfalt ausschließen.
- „One-size-fits-all“-Ansätze: Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliche Formen der Unterstützung.
Der Schlüssel liegt darin, diese Stolpersteine nicht als Scheitern zu sehen, sondern als Lernchance.
Mini-Checkliste: So fangen Sie heute an
Egal ob Sie führen oder Teil eines Teams sind – diese Schritte helfen, inklusiver zu arbeiten:
- Fragen Sie aktiv und gezielt nach Perspektiven, nicht nur von denen, die sich von selbst melden.
- Seien Sie neugierig und versuchen Sie, Unterschiede zu verstehen, statt sie vorschnell zu bewerten.
- Schaffen Sie Raum für Fehler und zeigen Sie selbst, dass Lernen wichtiger ist als Perfektion.
- Teilen Sie Informationen offen, denn Transparenz stärkt das Vertrauen im Team.
- Überprüfen Sie Ihre Routinen, indem Sie sich fragen, ob Ihre Meetings, Prozesse und Angebote wirklich für alle zugänglich sind.
Heute beginnen, die Zukunft zu gestalten
Inclusive Leadership ist kein Projekt mit einem festen Endpunkt, sondern eine kontinuierliche Haltung. Es geht darum, den Blick immer wieder zu weiten, Unterschiede nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu nutzen – für bessere Entscheidungen, mehr Innovation und eine Arbeitskultur, in der sich alle gesehen und gehört fühlen.
Wer heute beginnt, inklusiv zu handeln, baut die Grundlage für eine zukunftsfähige und menschliche Arbeitswelt.

Frei im Kopf: Alltagstipps für weniger Kopfschmerzen
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden weltweit. Studien zeigen, dass rund 70 % der Erwachsenen mindestens einmal im Jahr unter ihnen leiden – viele sogar deutlich öfter. Ob dumpfer Spannungskopfschmerz, pulsierende Migräne oder drückende Schmerzen hinter den Augen: Die Ursachen sind vielfältig, ebenso wie die Möglichkeiten, vorzubeugen und akute Beschwerden zu lindern.
Warum Kopfschmerzen so weit verbreitet sind
Die beiden häufigsten Formen sind Spannungskopfschmerzen und Migräne. Spannungskopfschmerzen äußern sich meist als beidseitiger, dumpfer Druck, der oft im Laufe des Tages zunimmt. Häufige Auslöser sind Stress, Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich oder langes Sitzen am Bildschirm. Migräne dagegen ist eine neurologische Erkrankung, die in Attacken auftritt – oft begleitet von Übelkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit.
Seltener, aber nicht minder belastend, sind Clusterkopfschmerzen, Nebenhöhlenentzündungen oder medikamenteninduzierte Kopfschmerzen.
Typische Auslöser im Alltag
Viele Kopfschmerzen entstehen nicht „aus dem Nichts“, sondern lassen sich auf bestimmte Trigger zurückführen. Häufig sind Stress und psychische Anspannung die Auslöser, weil sie zu Verspannungen im Nacken- und Kopfbereich führen. Auch Schlafmangel oder unregelmäßige Schlafzeiten spielen eine große Rolle: Fehlt die nächtliche Regeneration, reagiert der Körper oft mit Schmerzen.
Ein weiterer Klassiker ist Flüssigkeitsmangel – schon ein leichter Wassermangel kann Kopfschmerzen hervorrufen. Ernährung wirkt ebenfalls mit: stark verarbeitete Lebensmittel, zu viel Zucker, Alkohol oder Kaffee verschlechtern die Situation. Nicht zu vergessen ist die Bildschirmarbeit, die Augen und Muskulatur strapaziert. Und bei vielen Frauen wirken sich hormonelle Schwankungen direkt auf die Häufigkeit von Migräne aus.
Wer seine persönlichen Auslöser finden möchte, profitiert von einem Kopfschmerztagebuch: Notieren Sie, wann die Beschwerden auftreten, wie lange sie dauern und welche Umstände gerade vorlagen.
Frühwarnzeichen erkennen und ernst nehmen
Nicht jeder Kopfschmerz ist harmlos. Plötzlich auftretender, sehr starker Schmerz – oft als „Donnerschlagkopfschmerz“ beschrieben – ist ein klares Warnsignal. Auch Kopfschmerzen in Verbindung mit Fieber, Nackensteifigkeit, Sehstörungen oder Lähmungen müssen sofort ärztlich abgeklärt werden. Gleiches gilt, wenn die Beschwerden nach Kopfverletzungen auftreten oder wenn Häufigkeit und Intensität plötzlich zunehmen.
Soforthilfe im Alltag
Bei leichten Kopfschmerzen helfen oft schon kleine Maßnahmen:
- Bewegungspause: Stehen Sie auf, gehen Sie ein paar Schritte, lockern Sie Nacken und Schultern.
- Entspannungsübungen: Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder kurze Meditation senken die Anspannung.
- Hydration: Ein Glas Wasser trinken – oft ist Flüssigkeitsmangel die Ursache.
- Frische Luft: Sauerstoffzufuhr kann die Beschwerden lindern.
- Kälte oder Wärme: Je nach Ursache kann ein kalter Waschlappen auf der Stirn oder ein warmes Kirschkernkissen im Nacken helfen.
Langfristige Prävention
Wer Kopfschmerzen vorbeugen möchte, sollte sein Leben bewusst strukturieren. Ein ergonomischer Arbeitsplatz mit richtiger Bildschirmhöhe und einem bequemen Stuhl reduziert Verspannungen. Hilfreich ist außerdem, alle 45 bis 60 Minuten eine kleine Pause einzulegen: aufstehen, Augen entlasten, Schultern lockern.
Ausreichend Schlaf – idealerweise sieben bis acht Stunden mit festen Schlafenszeiten – ist ein weiterer Schlüsselfaktor. Eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und viel Wasser unterstützt den Körper zusätzlich. Stressmanagement durch Sport, Yoga, Achtsamkeit oder ein Hobby sorgt für Ausgleich. Und nicht zuletzt gilt: Bildschirmzeit bewusst begrenzen, vor allem in der Freizeit.
Wann zum Arzt?
Medizinische Hilfe ist dann nötig, wenn Kopfschmerzen plötzlich auftreten, besonders heftig sind oder mit neurologischen Symptomen wie Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen einhergehen. Auch wenn Beschwerden immer häufiger oder intensiver werden, sollten Sie sich untersuchen lassen. Gleiches gilt, wenn Medikamente an mehr als zehn Tagen im Monat nötig sind. Frühzeitige Abklärung verhindert Komplikationen und ermöglicht eine gezielte Therapie.
Gut zu wissen
Kopfschmerzen sind zwar weit verbreitet, aber kein Schicksal. Wer seine Auslöser kennt, Frühwarnzeichen ernst nimmt und eine Balance aus Soforthilfe und Prävention findet, kann den Alltag spürbar erleichtern. Der Kopfschmerztag am 05. September ist ein guter Anlass, die eigenen Gewohnheiten zu reflektieren – und dem Kopf öfter mal bewusst eine Pause zu gönnen.

Faktencheck Makronährstoffe – Teil 1: Eiweiß
Unser Körper ist ein echtes Wunderwerk. Damit er Tag für Tag leistungsfähig bleibt, braucht er die richtige Mischung an Nährstoffen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Makronährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, die uns Energie liefern und wichtige Funktionen im Körper unterstützen.
Um einen klaren Überblick zu geben und mit praktischen Tipps den Alltag gesünder zu gestalten, haben wir eine dreiteilige Artikelreihe ins Leben gerufen. Jeden Monat nehmen wir einen dieser Nährstoffe genauer unter die Lupe – mit Fakten, Alltagstipps und einfachen Ideen für gesunde Alternativen.
Den Auftakt macht das Eiweiß: Ein wichtiger Baustoff für Muskeln, Sättigung und Regeneration. Eiweiß ist an fast allen Prozessen beteiligt – von der Immunabwehr bis zur Hormonproduktion. Ohne Eiweiß könnte der Körper keine Zellen aufbauen, keine Verletzungen heilen und keine Enzyme herstellen, die Stoffwechselvorgänge steuern.
Wie viel Eiweiß brauchen wir wirklich?
Der tägliche Eiweißbedarf hängt stark von Faktoren wie Alter, körperlicher Aktivität und allgemeinem Gesundheitszustand ab. Für gesunde Erwachsene gilt als grober Richtwert etwa 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Wer also 70 kg wiegt, sollte im Schnitt rund 56 g Eiweiß aufnehmen. Das lässt sich zum Beispiel mit einem Naturjoghurt, zwei Eiern, einer Portion Linsen und etwas Käse leicht erreichen.
In bestimmten Lebenssituationen steigt der Bedarf: Menschen, die viel Sport treiben, körperlich schwer arbeiten oder älter werden, profitieren oft von 1,0–1,2 g pro Kilogramm Körpergewicht. Wer gezielt Muskelmasse aufbauen möchte, kann diesen Wert vorübergehend noch etwas anheben – am besten in Absprache mit Ärzt:innen oder Ernährungsfachkräften.
Die richtigen Proteinquellen erkennen
Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß: Entscheidend ist, aus welchen Lebensmitteln es stammt und welche Nährstoffe es mitbringt. Hochwertige tierische Eiweißquellen wie Fisch, Eier, mageres Fleisch und Milchprodukte liefern alle essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Auch pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Tofu, Tempeh, Nüsse, Samen oder Quinoa sind wertvoll – sie punkten zusätzlich mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.
Die beste Bilanz entsteht aus einer Mischung pflanzlicher und tierischer Eiweiße, um sowohl die Aminosäuren als auch weitere Nährstoffe optimal abzudecken. Weniger empfehlenswert sind stark verarbeitete Eiweißprodukte wie Fertigshakes mit viel Zucker, Fertigwürste oder paniertes Fleisch: Sie liefern zwar Protein, aber oft auch große Mengen Salz, ungesunde Fette oder Zusatzstoffe.
Versteckte Eiweißfallen im Alltag
Viele Lebensmittel wirken auf den ersten Blick gesund, tragen aber kaum zur Eiweißversorgung bei. Beispiele für solche „Eiweiß-Leichtgewichte“ sind Weißbrot, süße Müslis, Reiswaffeln oder Salatgurken. Umgekehrt gibt es überraschend eiweißreiche Lebensmittel wie Parmesan, Kichererbsenmehl, Haferflocken, Edamame oder Erdnüsse.
Die eigentliche Falle im Alltag besteht häufig darin, dass Mahlzeiten satt machen, aber zu wenig Protein enthalten – etwa ein Teller Pasta nur mit Tomatensauce oder ein großer Salat, der ausschließlich aus Gemüse besteht. Wer hier kleine Ergänzungen wie Hülsenfrüchte, Käsewürfel, Nüsse oder ein gekochtes Ei einbaut, kann seine Eiweißbilanz deutlich verbessern, ohne den Speiseplan radikal umzustellen.
Praktische Tipps: So geht’s eiweißreicher im Alltag
- Jede Mahlzeit mit Protein starten: zum Beispiel morgens Joghurt mit Nüssen, mittags Hülsenfrüchte im Salat, abends Fisch oder Tofu.
- Snacks clever wählen: Statt nur Obst auch Nüsse, Käsewürfel oder Hummus mit Gemüsesticks einplanen.
- Pflanzliche Quellen öfter einbauen: Einmal pro Woche Fleisch durch Linsen, Bohnen oder Tofu ersetzen.
- Eiweißquellen kombinieren: Vollkorn und Hülsenfrüchte (zum Beispiel Linsensuppe mit Brot) liefern eine besonders gute Eiweißqualität.
- Meal-Prep nutzen: Vorbereiten spart Zeit, zum Beispiel gekochte Eier oder vorbereitete Kichererbsensalate im Kühlschrank bereithalten.
Ihr persönlicher Protein-Check
Eiweiß ist ein echter Allrounder. Wer es bewusst in den Speiseplan integriert, unterstützt nicht nur kurzfristige Fitnessziele, sondern auch langfristig die Gesundheit.
Achten Sie darauf, bei jeder Mahlzeit eine Eiweißquelle einzuplanen. Außerdem ist es sehr wertvoll, tierische du pflanzliche Proteine zu kombinieren, um eine optimale Nährstoffbilanz zu erzielen. Zu guter Letzt geht es um Qualität, nicht Quantität: Wählen Sie möglichst naturbelassene Lebensmittel und meiden Sie stark verarbeitete Produkte, die oft unnötige Zusätze enthalten.
Im nächsten Teil unserer Makronährstoff-Reihe widmen wir uns dem Thema Fette. Sie erfahren, warum sie für den Körper unverzichtbar sind, wie Sie gesunde von weniger gesunden Fetten unterscheiden können, und wie sie sogar helfen können, Herz, Gehirn und Hormone in Balance zu halten.

Zeit für Dich: Meditationsübung mit Carla
Ritual für einen entspannten Abend
Zur Ruhe kommen, innehalten, loslassen. Die Meditation trägt dich behutsam in die Stille der Nacht. Zusammen mit dem Abendjournal entsteht ein wohltuendes Ritual, das Dankbarkeit, Klarheit und Geborgenheit schenkt. Hier geht's zum Download.