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Unsere Newsletter-Themen im Überblick

Wenn Buchstaben und Zahlen zum Rätsel werden – LRS und Dyskalkulie besser verstehen
Wenn Üben nicht ausreicht
„Wir üben doch jeden Tag – warum klappt es trotzdem nicht?“
„Mein Kind vertauscht ständig Buchstaben – macht es einfach nicht richtig mit?“
„Andere Kinder können das doch auch – warum fällt es meinem so schwer?“
Solche Gedanken beschäftigen viele Eltern, wenn Lesen, Schreiben oder Rechnen trotz intensiver Bemühungen große Mühe bereiten. Oft beginnt es schleichend: Die Hausaufgaben dauern ungewöhnlich lange, das Kind vermeidet bestimmte Aufgaben oder reagiert frustriert und traurig. Mit der Zeit entstehen Unsicherheiten – auf Seiten der Eltern wie auch beim Kind selbst.
Wichtig ist: Anhaltende Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen sind kein Zeichen mangelnder Intelligenz oder fehlender Motivation. Wenn Kinder sich sichtbar anstrengen und dennoch keine Fortschritte machen, kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen.
Was sind LRS und Dyskalkulie eigentlich?
Die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und die Dyskalkulie zählen zu den sogenannten umschriebenen Lernstörungen. Das bedeutet: Bestimmte Bereiche der Buchstaben- und Zahlenwahrnehmung sowie deren Verarbeitung sind deutlich beeinträchtigt, während andere Fähigkeiten altersgerecht oder sogar besonders stark ausgeprägt sein können.
Bei LRS fällt es Kindern schwer, Buchstaben sicher zu erkennen, Laute korrekt zuzuordnen und Wörter flüssig zu lesen oder richtig zu schreiben. Das Lesen bleibt oft stockend, Rechtschreibfehler treten trotz Übung immer wieder auf.
Bei Dyskalkulie bestehen grundlegende Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen und Mengen. Betroffene Kinder haben Probleme, Zahlenbeziehungen zu verstehen, Rechenwege nachzuvollziehen oder Mengen sicher einzuschätzen.
Wichtig zu wissen: Diese Besonderheiten beruhen auf unterschiedlichen Verarbeitungswegen im Gehirn. Sie sind keine Folge von Faulheit, mangelnder Förderung oder „zu wenig Üben“. Viele Kinder mit LRS oder Dyskalkulie verfügen über ausgeprägte Stärken in anderen Bereichen – etwa in Kreativität, sozialer Wahrnehmung, Problemlösefähigkeit oder sprachlichem Ausdruck.
Typische Anzeichen erkennen
Anzeichen für LRS können sein:
- Buchstaben werden vertauscht oder ausgelassen
- Lesen bleibt langsam und stockend
- Rechtschreibfehler treten auch bei häufig geübten Wörtern auf
- Das Kind vermeidet Leseaufgaben
- Hoher Frust beim Vorlesen
Anzeichen für Dyskalkulie können sein:
- Schwierigkeiten, Mengen spontan zu erfassen
- Unsicherheiten beim Rechnen über den Zehner hinaus
- Zahlen werden verdreht oder verwechselt
- Langes Zählen an den Fingern
- Große Verunsicherung bei Matheaufgaben
Nicht jedes Kind mit vorübergehenden Schwierigkeiten hat automatisch eine Lernstörung. Entscheidend ist, ob die Probleme anhaltend und deutlich ausgeprägt sind und trotz Übung kaum Fortschritte sichtbar werden.
Wie Eltern gezielt unterstützen können
Neben fachlicher Förderung spielt die Begleitung durch die Eltern eine zentrale Rolle. Unterstützung bedeutet nicht, mehr Druck aufzubauen, sondern Sicherheit zu geben.
Emotional stärken
Kinder mit Lernschwierigkeiten erleben häufig Selbstzweifel. Umso wichtiger ist es, Leistung und Person klar zu trennen:
- Loben Sie die Anstrengung, nicht nur das Ergebnis.
- Sagen Sie klar: „Du bist nicht schlecht in Mathe – Mathe fällt dir gerade schwer.“
- Nehmen Sie Frust ernst.
- Vermeiden Sie Vergleiche mit Geschwistern oder Mitschüler:innen.
Ein stabiles Selbstwertgefühl ist die wichtigste Grundlage für Lernentwicklung.
Zuhause entlasten
Lernen unter Dauerstress blockiert Fortschritte. Deshalb helfen:
- Kurze, überschaubare Lerneinheiten
- Feste, ruhige Lernzeiten
- Regelmäßige Pausen
- Klare Strukturen
- Eine wertschätzende Atmosphäre
Weniger Druck führt oft zu mehr Lernbereitschaft.
Lernstrategien anpassen
Kinder mit LRS oder Dyskalkulie profitieren von angepassten Lernwegen:
- Laut lesen statt nur still
- Silben klatschen oder Wörter rhythmisch sprechen
- Rechnen mit konkreten Materialien wie Würfeln, Perlen oder Legosteinen
- Visualisierungen nutzen
- Schritt-für-Schritt-Erklärungen
Manchmal braucht es nicht mehr Übung, sondern andere Zugänge.
Zusammenarbeit suchen
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Schwierigkeiten deutlich über das Übliche hinausgehen, kann eine fachliche Abklärung sinnvoll sein. Sprechen Sie mit der Lehrkraft oder wenden Sie sich an schulpsychologische Beratungsstellen. Frühzeitige Diagnostik ermöglicht gezielte Förderung und entlastet Kinder wie Eltern.
Mut machen
Wenn ein Kind beim Lesen oder Rechnen dauerhaft kämpft, ist das für die ganze Familie belastend. Viele Eltern erleben Phasen der Verunsicherung und fragen sich, ob sie genug tun oder die richtigen Schritte gehen. Wichtig ist: Sie sind mit diesen Fragen nicht allein – und es gibt Wege, Ihr Kind gezielt und stärkend zu begleiten.
Mit Verständnis, Geduld und passenden Strategien können Kinder lernen, mit ihren Besonderheiten umzugehen und ihre Stärken zu entfalten. Genau dabei möchten wir Sie unterstützen.
Im April haben wir zwei passende Online-Vorträge für Sie vorbereitet:
„LRS – Warum Buchstaben für mein Kind ein Rätsel sind und wie ich als Elternteil unterstützen kann“ am 08.04.2026 um 12:00 Uhr.
„Dyskalkulie – Warum Zahlen für mein Kind ein Rätsel sind und wie ich als Elternteil unterstützen kann“ am 21.04.2026 um 12:30 Uhr.
In beiden Veranstaltungen erhalten Sie vertiefende Informationen und praxisnahe Impulse für Ihren Familienalltag. Wir freuen uns, Sie dort zu begrüßen.

Zwischen Streit und Zusammenhalt – Was Geschwister wirklich verbindet
Am 10. April wird weltweit der Tag der Geschwister (Siblings Day) gefeiert – ein Anlass, um diese besondere Beziehung zu würdigen. Geschwister sind oft die ersten Spielpartner, Vertrauten und Begleiter fürs Leben.
Doch wo Nähe ist, entstehen auch Konflikte. Gerade im Kleinkindalter erleben viele Familien Streit, Eifersucht und Konkurrenz im Alltag. Das kann herausfordernd sein – ist aber völlig normal und sogar wichtig für die Entwicklung.
Geschwisterrivalität – ein wichtiger Entwicklungsschritt
Geschwisterrivalität beschreibt die Konkurrenz zwischen Kindern, die häufig durch den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zugehörigkeit entsteht.
Typisch ist dabei:
- Eifersucht auf die Zuwendung der Eltern
- Streit um Spielzeug oder Aufmerksamkeit
- das Bedürfnis, gesehen zu werden
Gerade kleine Kinder erleben ihre Geschwister oft als erste Wettbewerber. Rivalität ist dabei kein Zeichen von Fehlentwicklung, sondern ein natürlicher Teil des Aufwachsens.
Im Alter zwischen etwa 2 und 4 Jahren befinden sich Kinder in einer sensiblen Entwicklungsphase. Sie sind stark an ihre Eltern gebunden, haben noch eine begrenzte Fähigkeit zur Emotionsregulation und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, gleichzeitig fehlt oft noch das Verständnis für die Bedürfnisse anderer.
Hinzu kommt, dass unterschiedliche Bedürfnisse aufeinandertreffen. Während das jüngere Kind Nähe und Versorgung benötigt, strebt das ältere nach Selbstständigkeit. Diese Dynamik führt häufig zu Spannungen, vor allem dann, wenn Kinder das Gefühl haben, zu kurz zu kommen.
Typische Situationen im Familienalltag
Geschwisterkonflikte zeigen sich im Alltag oft ganz konkret und wiederkehrend. Viele Eltern erkennen sich in diesen Situationen wieder:
- Streit um dasselbe Spielzeug oder den besten Platz
- Aussagen wie „Das ist meins“ oder „Der hat angefangen“
- Wutanfälle, wenn ein Geschwisterteil scheinbar bevorzugt wird
- Rückzug oder Trotzreaktionen, zum Beispiel nach der Geburt eines weiteren Kindes
Ein typisches Beispiel ist ein älteres Kind, das mit Wut oder Rückzug reagiert, weil ein Baby viel Aufmerksamkeit bekommt. Hinter diesem Verhalten steckt häufig kein Trotz, sondern das Bedürfnis nach Nähe, Sicherheit und gesehen werden.
Auch alltägliche Konflikte, etwa wenn ein jüngeres Kind dem älteren ein Spielzeug wegnimmt, können schnell eskalieren. Für Kinder ist es in diesem Alter noch schwer, Bedürfnisse zu benennen oder abzuwarten. Gefühle wie Wut, Frust oder Ungerechtigkeit werden unmittelbar ausgelebt.
So herausfordernd diese Situationen sind, sie erfüllen eine wichtige Funktion in der Entwicklung. Kinder lernen dabei:
- eigene Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken
- mit Frustration umzugehen
- erste Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln
- sich in andere hineinzuversetzen
- Kompromisse zu finden
Geschwisterbeziehungen sind damit ein zentrales Lernfeld für soziale Kompetenzen. Entscheidend ist nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern Kinder dabei zu unterstützen, Schritt für Schritt einen konstruktiven Umgang damit zu entwickeln.
Wie Eltern liebevoll begleiten können
Eltern müssen Konflikte nicht vermeiden – sondern gut begleiten. Dabei helfen oft schon kleine Veränderungen im Alltag:
Im Umgang mit Gefühlen:
- Gefühle benennen: „Ich sehe, dass du wütend bist.“
- Verständnis zeigen, ohne Verhalten gutzuheißen
Im Alltag:
- jedem Kind bewusst exklusive Zeit schenken
- Vergleiche vermeiden („Warum kannst du nicht wie…“)
- klare Regeln setzen (z. B. keine Gewalt)
Im Konflikt:
- nicht sofort eingreifen, sondern moderieren
- Kinder ermutigen, eigene Lösungen zu finden
- Fragen stellen statt vorgeben: „Was könnt ihr tun, damit es für euch beide passt?“
Ganz wichtig:
- selbst Vorbild sein im Umgang mit Konflikten
- ruhig und respektvoll bleiben – auch in stressigen Situationen
Fazit: Streit gehört dazu
Geschwister streiten. Und sie versöhnen sich wieder. Genau darin liegt die Stärke dieser Beziehung.
Der Tag der Geschwister erinnert uns daran, wie prägend diese Verbindung ist – mit all ihren Höhen und Tiefen. Eltern müssen Konflikte nicht perfekt lösen. Viel wichtiger ist es, Kinder dabei zu unterstützen, miteinander umzugehen und voneinander zu lernen.
Denn aus Rivalität kann etwas sehr Wertvolles entstehen:
eine Beziehung, die ein Leben lang trägt.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, ist herzlich zu unserem Vortrag am 15.04.2026 um 11:00 Uhr eingeladen.

Autismus im Grundschulalter – Ein Blick auf Stärken und Herausforderungen
Am 2. April ist der Welt-Autismus-Tag. Er macht darauf aufmerksam, wie wichtig Verständnis, Akzeptanz und Teilhabe für Menschen im Autismus-Spektrum sind. Gerade im Grundschulalter wird oft sichtbar, wie unterschiedlich Kinder die Welt wahrnehmen und wie entscheidend ein unterstützendes Umfeld ist.
Der Schulalltag aus Sicht eines Kindes
Für Kinder im Autismus-Spektrum kann der Schulalltag schnell zur Herausforderung werden. Viele Eindrücke, wechselnde Situationen und soziale Erwartungen treffen gleichzeitig aufeinander. Was für andere Kinder selbstverständlich erscheint, kann für sie anstrengend oder unübersichtlich sein.
Besonders belastend sind häufig:
- laute Klassenzimmer und viele gleichzeitige Reize
- unklare oder unausgesprochene soziale Regeln
- spontane Veränderungen im Tagesablauf
- Übergänge zwischen Aktivitäten, zum Beispiel vom Unterricht in die Pause
Im Alltag zeigt sich das oft in ganz konkreten Situationen. Kinder wirken dann zum Beispiel zurückgezogen, reagieren gereizt oder ziehen sich aus Aktivitäten zurück. Häufig steckt dahinter jedoch keine Ablehnung, sondern Überforderung.
Typische Situationen können sein:
- Gruppenarbeiten fallen schwer, weil Rollen und Abläufe nicht klar sind
- Missverständnisse entstehen, da Sprache wörtlich verstanden wird
- Pausen sind herausfordernd, weil viele soziale Kontakte gleichzeitig stattfinden
- Veränderungen im Stundenplan führen zu Unsicherheit oder Stress
Auch im Unterricht kann es zu Schwierigkeiten kommen, etwa wenn Aufgaben nicht eindeutig formuliert sind oder mehrere Anforderungen gleichzeitig gestellt werden. Kinder benötigen dann oft mehr Struktur, Klarheit und Zeit, um sich zu orientieren.
Gleichzeitig ist wichtig zu verstehen, dass diese Reaktionen keine Verhaltensprobleme im klassischen Sinne sind, sondern Ausdruck davon, wie das Kind seine Umwelt wahrnimmt und verarbeitet.
Stärken im Blick behalten
Neben den Herausforderungen bringen Kinder im Autismus-Spektrum viele wertvolle Fähigkeiten mit, die im Alltag und besonders in der Schule eine große Rolle spielen können.
Oft zeigen sich Stärken wie:
- eine ausgeprägte Detailwahrnehmung
- ein hohes Maß an Konzentration bei interessierenden Themen
- ein gutes Gedächtnis und strukturiertes Denken
- Ehrlichkeit und Verlässlichkeit im Umgang mit anderen
Im schulischen Kontext kann sich das ganz unterschiedlich zeigen. Manche Kinder arbeiten sehr genau und sorgfältig, bleiben lange bei einer Aufgabe und zeigen eine besondere Ausdauer. Andere entwickeln ein tiefes Wissen in bestimmten Themenbereichen und bringen dieses aktiv in den Unterricht ein.
Auch im sozialen Miteinander können Stärken sichtbar werden. Kinder im Autismus-Spektrum sind oft sehr klar und direkt in ihrer Kommunikation. Sie sagen, was sie denken, und handeln nachvollziehbar. Für Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte kann das eine wertvolle Orientierung sein.
Im Unterricht profitieren viele Kinder von klaren Strukturen und festen Abläufen. In diesem Rahmen können sie gut zuhören, sich konzentrieren und aktiv mitarbeiten. Wenn Anforderungen transparent sind, gelingt es ihnen häufig, ihre Fähigkeiten gezielt einzusetzen.
Ein ressourcenorientierter Blick hilft dabei, diese Potenziale zu erkennen und zu fördern. Denn je besser Stärken eingebunden werden, desto sicherer fühlen sich Kinder im Schulalltag und desto leichter fällt es ihnen, mit Herausforderungen umzugehen.
Wie Eltern unterstützen können
Eltern spielen eine zentrale Rolle dabei, ihrem Kind Sicherheit und Orientierung zu geben. Hilfreich sind vor allem klare Strukturen und ein verständnisvoller Umgang:
- feste Abläufe und Routinen schaffen
- Veränderungen frühzeitig ankündigen
- klare und einfache Sprache verwenden
- Reizpausen ermöglichen
- Stärken gezielt fördern
Auch wichtig ist, das Verhalten des Kindes nicht vorschnell zu bewerten, sondern zu hinterfragen, welches Bedürfnis dahinterstehen könnte.
Gemeinsam mit der Schule Lösungen finden
Eine gute Zusammenarbeit mit der Schule kann den Alltag deutlich erleichtern. Ein offener Austausch mit Lehrkräften hilft dabei, das Kind besser zu verstehen und passende Unterstützung zu ermöglichen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- klare Absprachen und feste Strukturen im Schulalltag
- Rückzugsmöglichkeiten bei Überforderung
- Verständnis im Klassenumfeld fördern
- ggf. ein Nachteilsausgleich für eine Passung der Schulstrukturen
Eltern sind dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen Kind und Schule.
Verständnis schafft Teilhabe
Der Welt-Autismus-Tag erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Vielfalt anzuerkennen und Kinder in ihrer Individualität zu sehen. Kinder im Autismus-Spektrum brauchen keine „Anpassung“, sondern ein Umfeld, das sie versteht und stärkt.
Mit Geduld, Wissen und einem wertschätzenden Blick können Eltern und Bezugspersonen viel dazu beitragen, dass Kinder ihren eigenen Weg gehen – sicher, selbstbewusst und mit ihren ganz eigenen Stärken.
Für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, bieten wir am 13.04.2026 um 11:30 Uhr einen Expertentalk mit dem Titel „Mein Grundschulkind im Autismus-Spektrum – verstehen, fördern, unterstützen“ an.

Kreative DIY-Ideen für die Osterzeit
Die Osterzeit lädt dazu ein, gemeinsam kreativ zu werden und den Frühling ins Zuhause zu holen. Basteln fördert nicht nur die Feinmotorik und Fantasie von Kindern, sondern schafft auch wertvolle Familienmomente. Hier finden Sie einfache und schöne Ideen, die sich gut mit Kindern unterschiedlichen Alters umsetzen lassen.
Ostereier färben und individuell gestalten
Klassisch mit Färbemitteln oder ganz natürlich mit Zwiebelschalen – das Färben von Ostereiern gehört für viele Familien zur Osterzeit dazu. Besonders kreativ wird es, wenn die Eier anschließend mit Wachs verziert, mit Mustern bemalt oder mit Plusterstiften gestaltet werden. So entstehen ganz persönliche Kunstwerke, die den Ostertisch schmücken oder als Geschenk Freude bereiten.
Ostereier aus Gips basteln
Eine etwas andere Bastelidee sind dekorative Ostereier aus Gips. Dazu wird eine ausgeblasene Eierschale oder eine passende Form mit Gips gefüllt. Nach dem Aushärten kann das Ei bemalt und an einer kleinen Öffnung seitlich dekorativ gestaltet werden – zum Beispiel mit einem Mini-Hasen oder etwas Moos im Inneren. Eine schöne Frühlingsdeko mit besonderem Charme.
Osterhasen und Küken aus Papier gestalten
Mit einfachen Materialien wie Papptellern, buntem Tonpapier oder leeren Klopapierrollen lassen sich im Handumdrehen fröhliche Osterhasen und Küken basteln. Kinder können Gesichter aufmalen, Ohren ausschneiden und die Figuren individuell verzieren. Diese Bastelidee eignet sich besonders gut für jüngere Kinder und sorgt für schnelle Erfolgserlebnisse.
Einen natürlichen Osterkranz binden
Ein selbstgemachter Osterkranz bringt Frühlingsstimmung ins Haus. Bei einem gemeinsamen Spaziergang können Zweige, Moos, Gras oder kleine Blumen gesammelt werden. Diese werden anschließend zu einem Kranz gebunden und nach Belieben mit bemalten Eiern, Schleifen oder kleinen Figuren dekoriert. So entsteht ein individuelles Naturkunstwerk für Tür oder Tisch.
Gemeinsame Zeit bewusst genießen
Kreative Projekte wie diese machen nicht nur Spaß, sondern schaffen wertvolle Erinnerungen. Nutzen Sie die Osterzeit für kleine Auszeiten vom Alltag – beim Basteln, Lachen und gemeinsamen Gestalten. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine inspirierende und fröhliche Frühlingszeit!