UNTERSTÜTZUNG FÜR
ELTERN

Alles für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Elternzeit – diese wichtigen Termine und Fristen müssen Sie beachten 


Die Elternzeit ist eine wunderbare Gelegenheit, um in der ersten Lebensphase Ihres Kindes präsent zu sein und eine starke Bindung aufzubauen. Damit diese Zeit nicht von finanziellen Sorgen überschattet wird, ist es wichtig, sich mit den relevanten Terminen und Fristen vertraut zu machen. In diesem Newsletter fassen wir die wichtigsten Informationen zusammen, um Ihnen eine stressfreie Planung zu ermöglichen.
 

Vor der Geburt


Bekanntgabe der Schwangerschaft
[
Vorgesetzte und Personalabteilung über voraussichtlichen Geburtstermin informieren
[ Informations- und Planungsgespräch mit dem Vorgesetzten führen
[ Zeit bis zur Mutterschutzfrist planen (Übergabe, verbleibende Aufgaben)

7 Wochen vor der Geburt
[
Elternzeit anmelden, wenn diese direkt nach der Geburt beginnen sollte
[ Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragen: ärztliche Bescheinigung des Entbindungstermins vorlegen
[ Gegebenenfalls Teilzeitwunsch mitteilen

6 Wochen vor der Geburt
[
Beginn des Mutterschutzes

Nach der Geburt

Entbindung
[ Kopie der Geburtsurkunde an die Krankenkasse und den Arbeitgeber schicken
[ Kindergeld bei der Familienkasse der zuständigen Arbeitsagentur beantragen
[ Elterngeld bei der Elterngeldstelle beantragen

Bis 1 Woche nach der Geburt
[
Personalabteilung schriftlich über die Rückkehr informieren bzw. Elternzeit anmelden, wenn diese direkt nach dem Mutterschutz beginnen soll
[ Gegebenenfalls Teilzeitwunsch mitteilen

8 Wochen nach der Geburt
[
In der Regel: Ende des Mutterschutzes

3 Monate vor Wiedereinstieg
[
Antrag auf Teilzeit nach Elternzeit stellen
[ Rückkehrgespräch mit Arbeitgeber führen
[ Gegebenenfalls Weiterbildung planen
 

Tipps zur Vermeidung finanzieller Nachteile


Frühzeitige Planung: Beginnen Sie so früh wie möglich mit der Planung Ihrer Elternzeit und des Elterngeldantrags, um alle Fristen einzuhalten.
Beratung nutzen: Nehmen Sie Beratungsangebote in Anspruch, um sicherzustellen, dass Sie alle Leistungen optimal nutzen. Dies kann von Familienberatungsstellen bis hin zu spezialisierten Anbietern reichen.
Dokumentation: Halten Sie alle Schritte und eingereichten Unterlagen sorgfältig fest. Dies erleichtert die Nachverfolgung und kann bei Unklarheiten als Nachweis dienen.

Fazit

Die sorgfältige Planung Ihrer Elternzeit und das Einhalten der relevanten Fristen sind entscheidend, um finanzielle Nachteile zu vermeiden und diese besondere Zeit in vollen Zügen genießen zu können. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie sich voll und ganz auf das Wohl Ihres Kindes konzentrieren.

Schwanger am Arbeitsplatz – Alles Wichtige zum Mutterschutz 


Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben, die Freude, aber auch viele Fragen mit sich bringt – besonders, wenn es um die Arbeit geht. Der Mutterschutz in Deutschland ist ein wichtiges Thema, das werdende Mütter betrifft. In diesem Newsletter möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Mutterschutzes geben, damit Sie gut informiert und geschützt diese aufregende Zeit erleben können.

Was ist Mutterschutz?

Der Mutterschutz ist eine gesetzliche Regelung, die schwangere und stillende Arbeitnehmerinnen vor Gefahren, Überforderung und Gesundheitsschädigungen am Arbeitsplatz schützt. Er umfasst Schutzfristen vor und nach der Geburt, Kündigungsschutz sowie Schutz vor Mehrarbeit.

Schutzfristen
Vor der Geburt: Die Schutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Während dieser Zeit besteht ein Beschäftigungsverbot, es sei denn, die werdende Mutter erklärt ausdrücklich, dass sie weiterarbeiten möchte.
Nach der Geburt: Nach der Entbindung gilt eine Schutzfrist von acht Wochen, bei Mehrlings- oder Frühgeburten verlängert sich diese auf zwölf Wochen. Nach der Geburt besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot, selbst dann, wenn die Mutter zu arbeiten bereit ist.

Schutz des Arbeitsverhältnisses

Eine Kündigung des Arbeitsvertrags ist von Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Entbindung grundsätzlich ausgeschlossen. Das Kündigungsverbot gilt aber nur, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß oder innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Kündigung über die Schwangerschaft informiert wird. Wenn diese Zwei-Wochen-Frist unverschuldet versäumt wird und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird, gilt auch in diesem Fall das Kündigungsverbot. Die Schwangerschaft muss bei Zugang der Kündigung bereits bestehen. Der Kündigungsschutz gilt auch für Probearbeitsverhältnisse. 

Nimmt die Mutter nach der Geburt des Kindes eine Elternzeit, so verlängert sich der Kündigungsschutz bis zum Ablauf der angemeldeten Elternzeit. Im Unterschied zum Arbeitgeber sind Sie als Arbeitnehmerin an das Kündigungsverbot nicht gebunden. Sie können das Arbeitsverhältnis während der Schwangerschaft und auch während der Schutzfristen entsprechend Ihrer vertraglich festgelegten Kündigungsfristen beenden.

Schutz von Mutter und Kind am Arbeitsplatz

Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihre Arbeitsbedingungen während der Schwangerschaft so anzupassen, dass keine Gefahr für Sie oder Ihr ungeborenes Kind besteht. Dies kann beispielsweise eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder eine Änderung der Arbeitszeiten beinhalten.

Mütter können aber auch ein individuelles Beschäftigungsverbot erhalten, wenn Leben und Gesundheit von Mutter und Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet sind. Voraussetzung hierfür ist ein ärztliches Zeugnis.


Mutterschutzlohn – Sicherung des Einkommens während des Beschäftigungsverbots

Sollten Sie wegen eines allgemeinen oder individuellen Beschäftigungsverbotes ganz oder teilweise vor Beginn und nach Ende der Schutzfrist mit der Arbeit aussetzen, müssen Sie keine finanziellen Nachteile befürchten. Sie erhalten mindestens Ihren Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen. Das gilt auch, wenn das Unternehmen Sie auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz mit anderen Tätigkeiten versetzt.

Mutterschaftsgeld – Finanzielle Absicherung während des Mutterschutzes

Während der Schutzfristen erhalten Sie als Schwangere Mutterschaftsgeld. Dieses setzt sich zusammen aus Zahlungen der gesetzlichen Krankenkasse und einem Arbeitgeberzuschuss, sodass Ihr Nettoeinkommen größtenteils gesichert ist.

Die gesetzlichen Krankenkasse zahlt als Ersatz für Ihr entgangenes Einkommen Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro netto pro Kalendertag. Den Differenzbetrag zu Ihrem gewöhnlichen Einkommen trägt das Unternehmen. Sind Sie privat krankenversichert, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber das übliche Nettogehalt abzüglich des gesetzlichen Mutterschaftsgeldes. Sie können aber ein einmaliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 210 Euro beim Bundesversicherungsamt beantragen.

Antrag auf Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld können Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse frühestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung beantragen. Zudem muss diese Bescheinigung auch beim Arbeitgeber eingereicht werden.

Urlaubsanspruch während des Mutterschutzes

Auch während der Ausfallzeiten wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote (somit auch während der Mutterschutzfristen) entstehen Urlaubsansprüche. Eine Kürzung des Erholungsurlaubs wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote ist nicht zulässig.

Wie Sie Ihre Rechte in Anspruch nehmen

1. Mitteilung an den Arbeitgeber:
Informieren Sie Ihren Arbeitgeber so früh wie möglich schriftlich über Ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin. Dies ermöglicht es Ihrem Arbeitgeber, die notwendigen Schutzmaßnahmen einzuleiten.
2. Ärztliche Bescheinigungen: Legen Sie Ihrem Arbeitgeber ein ärztliches Attest vor, das die Schwangerschaft bestätigt, sowie die Bescheinigung über den errechneten Geburtstermin.
3. Kommunikation mit Ihrer Krankenkasse: Informieren Sie Ihre Krankenkasse über die Schwangerschaft, um das Mutterschaftsgeld zu beantragen.

Mobbing in der Schule – so schützen Sie Ihr Kind


Mobbing in der Schule ist ein ernsthaftes Thema, das unsere Aufmerksamkeit erfordert. Mobbing kann in jeder Schule auftreten und deutschlandweit sind viele Schüler:innen davon betroffen. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen von Mobbing zu erkennen und zu handeln, um unsere Kinder zu schützen und zu unterstützen.

Was ist Mobbing?

Mobbing ist keine normale Konfliktsituation. Es ist eine absichtliche und wiederholte Form von psychischer Gewalt gegen eine bestimmte Person. Es kann in verschiedenen Formen auftreten, darunter verbales, non-verbales (zum Beispiel Ausgrenzung), körperliches Mobbing und heute nicht mehr wegzudenken, das Cyber-Mobbing.

Wie können Eltern erkennen, ob ihr Kind von Mobbing betroffen ist?

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hinweisen, dass ein Kind gemobbt wird. Körperliche Symptome wie vermehrte Kopf- oder Bauchschmerzen, Schlafstörungen und Essprobleme können auftreten. Ihr Kind könnte sich auch sozial isolieren und seine schulischen Leistungen könnten abfallen, und es könnten Verhaltensauffälligkeiten wie ein schnelles Aufbrausen auftreten.

Was können Sie als Eltern tun, wenn ihr Kind von Mobbing betroffen ist? 

Hier sind vier Soforttipps:
[ Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes, indem Sie seine Stärken und Fähigkeiten betonen.
[ Bieten Sie Ihrem Kind Unterstützung und Rückhalt an und zeigen Sie ihm, dass es nicht alleine ist.
[ Nehmen Sie die Aussagen Ihres Kindes ernst und geben Sie ihm zu verstehen, dass Sie ihm zuhören und es ernst nehmen.
[ Bleiben Sie dran: Sprechen Sie regelmäßig, ohne dabei zu drängen, mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen in der Schule.
[ Erwägen Sie rechtliche Schritte, wenn das Mobbing nicht aufhört. Wenden Sie sich an Lehrkräfte, Pädagogen oder sogar rechtliche Berater, um die Situation zu klären.

Es ist wichtig zu wissen, dass Mobbing illegal ist und rechtliche Konsequenzen haben kann. Grundsätzlich empfehlen wir aber sich an Lehrer oder die Schulleitung wenden, bevor man seine Strafanzeige erstattet oder die Polizei einschaltet. Vielleicht kann der Konflikt auch durch ein gutes Support-Team in der Schule oder durch ein gemeinsames Gespräch mit dem Täter beigelegt werden.

Wie können Sie die Widerstandsfähigkeit/Resilienz Ihres Kindes stärken? 

Fördern Sie eine sichere und unterstützende Bindung, bieten Sie Hilfe bei der Problemlösung an und ermutigen Sie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Ein unterstützendes soziales Netzwerk und die Förderung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind ebenfalls entscheidend.

Wie können Sie sich Unterstützung einholen?

Eltern müssen nicht alles alleine stemmen können.

Holen Sie sich Unterstützung um
a) sich selber zu stärken und
b) den idealen Support für Ihr Kind zu holen.

Beratungsstellen, wie die “Nummer gegen Kummer” sind kostenfrei sowohl für Sie als auch Ihr Kind da, um Ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen. 

Ebenso ist benefitatwork stets für Sie da. Sie erhalten hier eine vertrauensvolle, persönliche Beratung durch benefitatworks Expert:innen. Diese Beratung ist professionell, kostenlos und anonym.

Ostern – Tipps für eine gelungene Zeit mit der Familie


Ostern steht vor der Tür und mit ihm die Gelegenheit, eine fröhliche Zeit im Kreise Ihrer Liebsten zu verbringen. Es ist die perfekte Zeit, um nicht nur den Frühling willkommen zu heißen, sondern auch um besondere Momente mit der Familie zu schaffen. In diesem Newsletter finden Sie Tipps, wie Sie das Osterfest zu einem unvergesslichen Erlebnis für Groß und Klein machen können.

Gemeinsames Osterbasteln

Nutzen Sie die freien Tage vor Ostern für gemeinsame Bastelstunden. Egal, ob Osterkarten, bunt bemalte Eier oder Osterkörbchen – Kreativität bringt alle Generationen zusammen und sorgt für bleibende Erinnerungen.

Osterspaziergänge und Frühlingsausflüge

Die Natur erwacht wieder zum Leben, und ein Spaziergang oder eine Wanderung ist ideal, um die ersten Sonnenstrahlen gemeinsam zu genießen. Planen Sie eine Route, die auch für die jüngsten Familienmitglieder gut machbar ist.

Traditionelles Osterbacken

Backen Sie gemeinsam Ostergebäck wie Osterlamm, Hefezopf oder bunte Cupcakes. Die Küche wird zum Ort des Lachens und des süßen Duftes, und am Ende können alle das gemeinsam Geschaffene genießen.

Ostereiersuche planen

Eine Ostereiersuche darf nicht fehlen. Verstecken Sie Schokoladeneier und kleine Überraschungen im Garten oder in der Wohnung. Dieses Erlebnis ist für Kinder jedes Mal aufs Neue aufregend.

Osterbräuche kennenlernen

Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit Ihren Kindern über Osterbräuche zu sprechen. Vielleicht gibt es auch in Ihrer Familie besondere Traditionen, die Sie weitergeben möchten?

Zeit für Entspannung

Reservieren Sie auch Zeit, um einfach zusammen zu sein. Spielen Sie Brettspiele, schauen Sie gemeinsam Filme oder lesen Sie Geschichten vor. Es sind oft die kleinen Dinge, die zählen.

Osterfeuer oder Kirchenbesuch

Wenn es Ihre Tradition ist, besuchen Sie ein Osterfeuer oder eine Kirche. Solche gemeinsamen Erlebnisse stärken das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit.

Fazit

Ostern ist mehr als nur ein Feiertag; es ist eine Zeit der Familie, des Neubeginns und der Freude. Mit diesen Tipps können Sie eine Atmosphäre schaffen, die allen Familienmitgliedern Freude bereitet und die Grundlage für jährlich wiederkehrende Traditionen legt.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Osterbasteln mit Kindern – Spaß und Kreativität im Frühling


Der Frühling steht vor der Tür, und mit ihm naht auch das Osterfest – eine wunderbare Gelegenheit, um mit Ihren Kindern kreative Bastelideen umzusetzen. Basteln fördert nicht nur die Kreativität und Feinmotorik Ihrer Kinder, sondern bietet auch die Möglichkeit für gemeinsame Familienzeit. In diesem Newsletter finden Sie inspirierende Bastelideen, die Spaß machen und Ihr Zuhause österlich verschönern.

Bunte Ostereier gestalten

Materialien: Ausgeblasene Eier, Farben, Pinsel, Aufkleber, Bänder
Anleitung: Gestalten Sie mit Ihren Kindern bunte Ostereier. Nachdem die Eier ausgeblasen wurden, können sie mit Wasserfarben, Filzstiften oder sogar Stoffresten verziert werden. Nutzen Sie Aufkleber oder selbstgemachte Schablonen für einzigartige Muster. Die fertigen Kunstwerke können anschließend mit einem Band versehen und als Dekoration im Haus aufgehängt werden.

Osterkörbchen basteln

Materialien: Tonpapier, Schere, Kleber, Buntstifte, Dekomaterial
Anleitung: Falten und schneiden Sie Tonpapier, um kleine Osterkörbchen zu formen. Diese können von den Kindern mit Buntstiften bemalt und mit Aufklebern oder Glitzer verziert werden. Befüllen Sie die Körbchen mit selbstgemachten oder gekauften Süßigkeiten und kleinen Geschenken.

Osterhasen aus Socken

Materialien: Alte Socken, Reis oder Watte, Bänder, Filz, Wackelaugen
Anleitung: Verwandeln Sie alte Socken in niedliche Osterhasen. Füllen Sie die Socken mit Reis oder Watte, um den Körper des Hasen zu formen. Binden Sie den Socken oben mit einem Band zu und gestalten Sie mit Filz Ohren und Pfoten. Wackelaugen und ein kleiner Pompom als Nase vervollständigen den Hasen.

Frühlingsblumen aus Papier

Materialien: Buntes Papier, Schere, Kleber, Strohhalme
Anleitung: Schneiden Sie Blumenformen aus buntem Papier aus und lassen Sie Ihre Kinder diese bemalen oder mit Glitzer bekleben. Die fertigen Blumen können dann auf Strohhalme geklebt und als bunte Frühlingsdekoration in Vasen arrangiert werden.

Fensterbilder mit Ostermotiven

Materialien: Transparentpapier, schwarzes Tonpapier, Schere, Kleister
Anleitung: Schneiden Sie aus dem schwarzen Tonpapier die Umrisse von Ostermotiven wie Hasen, Küken oder Eiern aus. Kleben Sie dann Stücke von Transparentpapier hinter die Ausschnitte, um bunte Fensterbilder zu schaffen. Diese Dekorationen fangen das Sonnenlicht ein und bringen Farbe in Ihr Zuhause.

Osterbasteln mit Kindern ist eine hervorragende Möglichkeit, die Kreativität Ihrer Kleinen anzuregen und gleichzeitig wertvolle Familienmomente zu schaffen. Ob beim Gestalten von Ostereiern, Basteln von Osterkörbchen oder beim Kreieren von Fensterbildern – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie faszinierend. Wir hoffen, dass diese Ideen Sie inspirieren und zu eigenen Kreationen anregen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Spaß beim Basteln und ein fröhliches Osterfest!

So unterstützen wir Sie

[ Wir beraten Sie ausführlich zu allen Fragen rund um Kinderbetreuung, Elternwerden und Erziehung
[ Wir vermitteln bundesweit bedarfsgerechte Kinderbetreuung für unterschiedliche Altersstufen und Anforderungen
[ Wir beraten Sie in finanziellen und rechtlichen Aspekten
​​​​​​[ Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Betreuungseinrichtungen und Schulen und lotsen Sie durch das Anmelde- und Antragsverfahren
[ Wir organisieren kurzfristige Notfallbetreuung bei Betreuungsausfall
[ Wir stehen Ihnen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite

Familienleistungen – mehr Geld für Eltern in 2024 


Die Bundesregierung will Familien in 2024 stärker entlasten. Wir stellen die verschiedenen Maßnahmen vor:

Das Elterngeld

Für Geburten ab dem 01.04.2024 hat die Bundesregierung folgende Änderungen beschlossen:
Die Einkommensgrenze beim Elterngeld wird gekürzt: Für Paare reduziert sich die Einkommensgrenze auf 200.000 Euro (statt wie bisher 300.000 Euro) und für Alleinerziehende auf 150.000 Euro (statt wie bisher 250.000 Euro). Zum 01. April 2025 wird die Grenze für Paare auf 175.000 Euro gesenkt, anstelle der ursprünglich geplanten 150.000 Euro.

Auch bei den Partnermonaten gibt es Änderungen: Das Basis-Elterngelt gibt es in einem Zeitraum von zwölf Monaten. Um das andere Elternteil dazu zu ermutigen, sich stärker an der Kinderbetreuung zu beteiligen, gibt es die sogenannten Partnermonate – zusätzliche zwei Monate Elterngeld. Diese werden jedoch nur gewährt, wenn das zweite Elternteil ebenfalls Elternzeit nimmt. Bisher war es egal, ob die Partnermonate gleichzeitig oder aufeinanderfolgend genommen wurden.

Ab April 2024 wird der parallele Bezug der Partnermonate auf einen Monat innerhalb des ersten Lebensjahres des Kindes begrenzt. Der zweite Partnermonat muss separat genommen werden. Ausnahmen wird es bei einem Bezug von Elterngeld Plus, den Partnerschaftsbonusmonaten und für alle Alleinerziehende sowie Frühgeburten geben.

Familienstartzeit – bezahlter Sonderurlaub für 10 Tage

Für Anfang 2024 vorgehsehen, aber vom Bundestag noch nicht beschlossen, ist die Familienstartzeit. Arbeitnehmer:innen, deren Partnerin ein Kind bekommen hat, sollen einen Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für bis zu 10 Arbeitstage („Sonderurlaub“) direkt nach der Entbindung haben. Während dieser Freistellung erhalten sie einen Partnerschaftslohn, der dem Durchschnittsgehalt der letzten drei Arbeitsmonate entspricht und vom Arbeitgeber gezahlt wird.

Der Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag wird bei der Einkommensteuer berücksichtigt und führt dazu, dass Eltern weniger Steuern zahlen müssen. Ab dem 01. Januar 2024 wird der Kinderfreibetrag um 360 Euro auf insgesamt 6.384 Euro pro Kind erhöht.

Der Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag stellt eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für berufstätige Eltern dar, deren Einkommen nicht ausreicht oder nur knapp ausreicht, um den gesamten Bedarf der Familie zu decken. Seit dem 01. Januar 2024 erhalten Familien und Alleinerziehende mit niedrigen Einkommen einen erhöhten Kinderzuschlag. Der Zuschlag steigt von maximal 250 Euro auf bis zu 292 Euro pro Monat und Kind.

Der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Der Unterhaltsvorschuss soll Alleinerziehende entlasten. Er hilft, die finanzielle Lebensgrundlage des Kindes zu sichern, wenn das andere Elternteil kein oder nur unregelmäßig Unterhalt zahlt.


Seit dem 01. Januar 2024 wird der Vorschuss erhöht:
[ für Kinder im Alter von null bis fünf Jahren monatlich bis zu 230 Euro – 43 Euro mehr als zuvor
für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren monatlich bis zu 301 Euro – 49 Euro mehr als zuvor
[ für Kinder im Alter von zwölf bis 17 Jahren monatlich bis zu 395 Euro – 57 Euro mehr als zuvor

Der Mindestunterhalt für minderjährige Kinder

Ab dem 01. Januar 2024 wird der Mindestunterhalt für minderjährige Kinder in allen Altersstufen aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr erhöht. Die Anpassungen sind wie folgt:
für Kinder bis sechs Jahre erhöht sich der Mindestunterhalt von 437 auf 480 Euro
[ für Kinder von sieben bis einschließlich zwölf Jahren erhöht sich der Mindestunterhalt von 502 auf 551 Euro
[ für minderjährige Kinder ab 13 Jahren erhöht sich der Mindestunterhalt von 588 auf 645 Euro

Die Kinderkrankentage

Wird ein Kind krank, können sich berufstätige Eltern von der Arbeit freistellen lassen, um ihren Nachwuchs zu betreuen. Für diesen Umstand erhalten betreuende, gesetzlich Versicherte Elternteile Kinderkrankengeld. Es beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.

Bisher gab es pro Kind und pro Jahr 10 Arbeitstage Kinderkrankengeld. Bei mehreren Kindern waren es maximal 25 Arbeitstage. Alleinerziehende hatten einen Anspruch von 20 Tagen und bei mehreren Kindern maximal 50.

Seit dem 01. Januar 2024 gilt:
[ Elternteile können jeweils 15 Tage Kinderkrankengeld pro Kind beziehen. Bei mehreren Kindern sind es maximal 35.
[ Alleinerziehende können 30 Tage Kinderkrankengeld pro Kind beziehen. Bei mehreren Kindern sind es maximal 70.

Hinweis: Für die Jahre 2022/2023 gab es wegen der Corona Pandemie eine Sonderregelung, in der der Anspruch erhöht wurde. Diese Sonderregelung läuft nun aus. Im Vergleich zu den letzten beiden Jahren sinkt der Anspruch zwar, da aber normalerweise wieder die Regelungen von vor der Pandemie gelten würden, steigt die Anzahl der Tage an denen Eltern Kinderkrankengeld beziehen können im Jahr 2024.

Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass Eltern Anspruch auf Kinderkrankengeld haben, wenn sie zusammen mit ihrem erkrankten Kind stationär aufgenommen werden. In diesem Fall besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld so lange, wie die Mitaufnahme dauert. Es gibt keine festgelegte Höchstanspruchsdauer, und diese Tage werden auch nicht auf die regulären Kinderkrankengeldtage angerechnet.

Nach dem Zeugnis ist vor dem Zeugnis – 5 Tipps für eine effektive und stressfreie Kommunikation


Nach dem Zeugnis ist vor dem Zeugnis – und das zweite Halbjahr bietet eine großartige Chance, das schulische Jahr erfolgreich abzuschließen. Unsere Lernexperten und Pädagogen haben wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Sie und Ihr Kind stressfreie und emphatisch über die Schule sprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln.


Tipps für eine effektive, stressfreie Kommunikation zwischen Eltern und Kindern:

Eine offene und harmonische Kommunikation zwischen Eltern und Kindern ist der Schlüssel zum Erfolg. 

1. Kein Kind schreibt gerne schlechte Noten – Empathisch sein!

Wählen Sie einen offenen, emotionalen Einstieg ins Gespräch. Fragen Sie Ihr Kind, wie es ihm mit dem Zeugnis fühlt. Sprechen Sie nicht über Ihre Enttäuschung oder gar, dass Sie von Ihrem Kind enttäuscht sind. Wie geht es Dir mit dem Zeugnis?  

2. Schaffen Sie Raum und Zeit für die Konversation!

Wenn Kind/Eltern enttäuscht sind über die Noten, hilft es beiden Seiten, nicht sofort darüber zu sprechen, sondern erstmal Abstand dazu nehmen und dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt gemeinsam darüber zu sprechen. Da die Zeugnisse meist vor dem Anfang von Ferien verteilt werden, macht es Sinn, dass Sie den Zeitpunkt vielleicht erst nach ein paar Ferientagen finden, aber lassen Sie Ihr Kind den Zeitpunkt vorschlagen.

3. Schauen Sie differenziert auf das Zeugnis und nicht fokussiert auf das „Negative“

Besprechen Sie das Zeugnis gemeinsam, erst insgesamt gesamt: Wie ist das Schuljahr für Dich gelaufen? Was war gut und was war weniger gut? Z.B. Hat es mit dem einen Lehrer besser geklappt? Macht Dir ein Fach jetzt mehr Spaß als letztes Halbjahr? Sind neue Fächer dazu gekommen und hat dort der Einstieg funktioniert? Was sind die Lieblingsfächer und wie lief es dort?

4. Fragen Sie offen nach Ursachen und spekulieren Sie nicht über die Gründe?

Oft hat ein Leistungsabfall externe Gründe wie z.B. ein Lehrerwechsel, Fehlzeiten wegen Krankheit sowohl vom Schüler als auch von den Lehrern. Wurden wichtige Stunden versäumt oder beruht die Note nur auf wenigen Leistungsmessungen? Viele Ursachen sind auch emotional bedingt und es kann sogar sein, dass die Pubertät oder andere Dinge sich auf die Schule auswirken. Machen Sie keine Vorwürfe, sondern geben Sie Ihrem Kind die Chance, eigenen Vorschläge zu machen.

5. Bieten Sie Hilfe von außen an – Selbst Top-Sportler oder Stars haben einen Coach.

Externe Unterstützung hilft Ihrer Beziehung zu dem Kind. Sie nehmen sich etwas aus der „Schusslinie“, aber stellen sich der Verantwortung. Gute Tutoren können Ihr Kind begleiten das Lernen zu lernen und so findet das Kind nachhaltig Freude am Lernen. 

So unterstützen wir Sie

[ Wir beraten Sie ausführlich zu allen Fragen rund um Kinderbetreuung, Elternwerden und Erziehung
[ Wir vermitteln bundesweit bedarfsgerechte Kinderbetreuung für unterschiedliche Altersstufen und Anforderungen
[ Wir beraten Sie in finanziellen und rechtlichen Aspekten
​​​​​​[ Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Betreuungseinrichtungen und Schulen und lotsen Sie durch das Anmelde- und Antragsverfahren
[ Wir organisieren kurzfristige Notfallbetreuung bei Betreuungsausfall
[ Wir stehen Ihnen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite