UNTERSTÜTZUNG FÜR
ELTERN

Alles für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Papa 2.0 – Moderne Vaterschaft in einer sich wandelnden Welt


Die traditionelle Rolle des Vaters hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Der Wandel hin zu einer aktiven, emotional beteiligten Vaterrolle ist deutlich sichtbar und bringt zahlreiche Vorteile für die gesamte Familie. Wir beleuchten Facetten der modernen Vaterrolle und bieten wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge für Väter, die aktiv an der Erziehung und im Familienleben mitwirken.

Moderne Vaterschaft verstehen
Heutige Väter sind in allen Branchen vertreten und stehen vor der Herausforderung, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Dabei geht es nicht nur darum, im Alltag präsent zu sein, sondern auch aktiv an der Erziehung und dem Familienleben teilzunehmen. Diese Entwicklung schafft Raum für Männer, die eine tiefere, bedeutungsvollere Beziehung zu ihren Kindern anstreben. Das Ergebnis ist eine gleichberechtigte Partnerschaft in der Erziehung und im Haushalt, was sowohl den Vätern als auch den Familien zugute kommt.

Familie und Beruf unter einen Hut bringen
Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf bleibt eine zentrale Herausforderung für viele Väter. Es gibt jedoch Wege, diese Herausforderung zu meistern. Eine klare Rollenverteilung, realistische Erwartungen und die Organisation des Alltags helfen, Stressfaktoren zu minimieren. Flexible Arbeitszeiten und Modelle wie Home-Office oder auch die Elternzeit können Freiräume geben, um berufliche und familiäre Verpflichtungen besser miteinander in Einklang zu bringen. Dabei ist es hilfreich, wenn Väter Möglichkeiten und Rahmenbedingungen im Beruf ansprechen.

Eltern sein – ein Team sein
Wichtig für Familien und Väter ist es, sich Zeit für die Beziehung zu nehmen und als Team zusammen zu arbeiten. Offene Gespräche können dazu beitragen, die Partnerschaft zu stärken und gemeinsam Herausforderungen des Familienlebens zu meistern. Auch eine Paarberatung kann vorbeugen und eine sachliche Kommunikationsebene schaffen. Ziel sollte sein, dass beide Partner ihre Rollen und Verantwortlichkeiten klar definieren und besprechen.

Zeit für sich 
Auch Selbstfürsorge ist für Väter wichtig. Sie sollten sich Zeit für den Freundeskreis und persönliche Interessen nehmen und ein gesundes Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Lebensbereichen finden. Diese Selbstfürsorge trägt nicht nur zum persönlichen Wohlbefinden bei, sondern stärkt auch die Fähigkeit, in der Familie präsent und engagiert zu sein.

Männer gehen in der heutigen Gesellschaft neue Wege, um sowohl in der Familie, als auch im Beruf erfolgreich zu sein und gleichzeitig gesunde und ausgewogene Lebensweisen zu fördern. Väter, die den Mut haben, diese neuen Rollen anzunehmen, tragen wesentlich dazu bei, Familienstrukturen zu stärken und die nächste Generation auf eine positive und nachhaltige Weise zu prägen. In einer Welt, die zunehmend auf Inklusion und Gleichberechtigung setzt, ist der moderne Vater ein leuchtendes Beispiel dafür, wie traditionelle Rollen zum Wohle aller umgestaltet werden können.

Die Transformation der Vaterrolle bringt nicht nur eine größere Zufriedenheit und eine stärkere Bindung innerhalb der Familie mit sich, sondern zeigt auch, dass Väter eine wichtige und aktive Rolle im Leben ihrer Kinder spielen können.

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Unser Expertenteam berät Sie in allen Fragen rund um Elternschaft, Erziehung und vermittelt bundesweit Kinderbetreuung. Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch. Ihr Arbeitgeber trägt die Kosten, um Sie in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen.
 

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Digikids – Hände weg vom Smartphone? 


Das Smartphone ist auch im Alltag unserer Kinder überall dabei – wie bei uns Erwachsenen. Die Hochleistungscomputer in Pocketformat bieten schier unermessliche Angebote an Spielen, Videos, Bildern und Apps. So schnell die Kinder und Jugendlichen die „Wischkompetenz“ erwerben, so sehr fehlen ihnen dennoch die geistigen und emotionalen Kompetenzen, die Auswirkungen ihres digitalen Handelns wirklich zu umreißen. Deshalb aufgepasst: Internetfähige Smartphones verändern das soziale Leben unserer Kinder umgehend und nachhaltig!

Tipps von unserem Kooperationspartner Innocence in Danger e.V.:

Das erste Smartphone erst in der weiterführenden Schule 
(nicht vor dem 12. Lebensjahr)

Finden Sie heraus, was Ihr Kind schon alles über das Smartphone weiß:
Kennt es sich mit den Sicherheitseinstellungen aus?
Weiß es, wie ein Telefon/Internetvertrag funktioniert?
Ist es über Datenschutzrisiken, Roaminggebühren etc. aufgeklärt?

Stellen Sie klare Regel für die Nutzung auf, wie zum Beispiel
Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen das Gerät abschalten
Mediengarage: Alle Geräte werden über Nacht an einem Ort geladen (natürlich nicht im Kinderzimmer)
Keine digitalen Medien bei Tisch (gilt selbstverständlich für alle)

Eine Option für gemeinsame Regeln ist ein sogenannter Mediennutzungsvertrag
Vereinbarung von Klicksafe.de: www.mediennutzungsvertrag.de 
Digitalabkommen von Innocence in Danger: https://innocenceindanger.de/wp-content/uploads/2022/04/Digitalabkommen.pdf

Es muss nicht sofort WhatsApp, Instagram & Co sein
Die Altersfreigabe von WhatsApp liegt zum Beispiel erst ab 16 Jahren
Wenn es dann mit WhatsApp und Sozialen Medien losgeht, sprechen Sie über Dynamiken wie Gruppenzwang
Klären Sie auf über das Recht am eigenen Bild
Gehen Sie gemeinsam die AGB‘s durch

Bleiben Sie im Gespräch mit ihrem Kind über seine digitalen Aktivitäten
Es ist gut die Apps und sozialen Plattformen zu kennen 
Zum Gaming finden Sie Informationen unter www.spieleratgeber-nrw.de

Mehr Tipps finden Sie in unseren Ratgebern für Eltern: https://innocenceindanger.de/materialien/

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Schule in der Pubertät – ein Reizthema zwischen Eltern und Kindern 


Die Pubertät ist eine herausfordernde Zeit, sowohl für Jugendliche als auch für ihre Eltern. Besonders das Thema Schule kann in dieser Lebensphase zu einem Reizthema werden. Die folgenden Zeilen sollen Ihnen erste Erkenntnisse und praktische Ratschläge geben, um diese Zeit zu meistern und eine im Ergebnis gelungene Schulzeit hinzubekommen.

Die Herausforderungen der Pubertät
Die Pubertät ist eine Zeit des Wandels und der Selbstfindung. Jugendliche durchleben zahlreiche körperliche und emotionale Veränderungen, die sich häufig auf das schulische Verhalten und die Leistungen auswirken. Diese Veränderungen führen häufig auch zu Konflikten zwischen Eltern und Kindern.

Schlüssel Kommunikation 
Eine offene und respektvolle Kommunikation hilft, Konflikte zu minimieren und eine positive gegenseitige Beziehung aufrechtzuerhalten. Hier sind einige Tipps, wie Sie die Kommunikation verbessern können:
[ Hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu und zeigen Sie Verständnis für seine Gefühle und Probleme.
[ Ermutigen Sie Ihr Kind, seine Gedanken und Gefühle auszudrücken, indem Sie offene Fragen stellen, die ausführlichere Antworten verlangen.
[ Behandeln Sie Ihr Kind mit Respekt und zeigen Sie Empathie, auch wenn Sie einmal anderer Meinung sind. Dies fördert ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens.

Unterstützen Sie Ihr Kind beim Lernen
[
 Helfen Sie Ihrem Kind, eine feste Lernroutine zu entwickeln, die Zeit für Hausaufgaben, Lernen und Freizeit umfasst.
[ Sorgen Sie für eine ruhige und ablenkungsfreie Lernumgebung, in der sich Ihr Kind konzentrieren kann.
[ Ermutigen Sie Ihr Kind und erkennen Sie dessen Anstrengungen und Fortschritte an. Konstruktive Kritik kann die Motivation steigern und das Selbstvertrauen stärken.

Umgang mit Stress und Druck
Die schulischen Anforderungen können für Jugendliche in der Pubertät großen Stress bedeuten. Machen Sie Ihr Kind mit Entspannungstechniken vertraut — bewusstes Atmen, Meditation oder körperliche Aktivitäten helfen bei der Stressbewältigung.
[ Bleiben Sie realistisch und vermeiden übermäßigen Druck. Ermutigen Sie Ihr Kind, sein Bestes zu geben, ohne Perfektion zu erwarten.
[ Helfen Sie Ihrem Kind, einen Ausgleich zwischen Schule und Freizeitaktivitäten zu finden. Hobbys, Sport und soziale Aktivitäten sind wichtig für das allgemeine Wohlbefinden.

Konflikte zwischen Eltern und Kindern sind während der Pubertät unvermeidlich. Es ist wichtig, diese Konflikte konstruktiv zu lösen, um die Beziehung zu stärken:
[ Seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen und flexible Lösungen zu finden, die sowohl den Bedürfnissen Ihres Kindes als auch auch Ihren eigenen entsprechen.
[ Helfen Sie Ihrem Kind, bei der Lösung von Problemen mitzuarbeiten, indem Sie es ermutigen, aktiv an der Lösung von Konflikten mitzuwirken.
[ Bewahren Sie Ruhe und Gelassenheit, wenn Konflikte auftreten, und vermeiden Sie hitzige Diskussionen, die die Situation nur verschärfen.

Schulzeit und Pubertät können eine herausfordernde, jedoch auch eine lohnende Zeit sein. Mit Geduld, Verständnis und der richtigen Strategie können Eltern und Kinder diese Phase gemeinsam erfolgreich meistern. Die Förderung einer positiven Kommunikation, die Unterstützung beim Lernen und der konstruktive Umgang mit Konflikten sind entscheidende Faktoren, um eine harmonische und produktive Schulzeit zu gewährleisten.

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Unser Unterstützungsangebot beinhaltet die Beratung von Eltern und Schülern sowie ein kostenloses Dreier-Nachhilfepaket von unserem Kooperationspartner Spreaducation.
 

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Schlussspurt: Schlechte Noten in der Schule – Tipps für konstruktive Gespräche 


Das Gespräch zwischen Eltern und Kindern über schlechte Noten oder sogar eine Versetzungsgefährdung kann eine Herausforderung sein, doch mit einem einfühlsamen und konstruktiven Ansatz kann es zu einer guten Erfahrung für beide Seiten werden. Wir haben zehn Tipps, wie Eltern konstruktive Gespräch mit Ihren Kindern führen können.

Hier sind einige Tipps, wie Eltern dieses heikle Thema ansprechen können:

[ Ruhigen Moment wählen: Planen Sie das Gespräch zu einem Zeitpunkt, an dem alle Beteiligten entspannt sind und genug Zeit haben, ohne Ablenkungen zu sprechen.

[ Positive Einstellung bewahren: Beginnen Sie das Gespräch mit einer positiven Bemerkung über etwas, das das Kind gut gemacht hat. Dies zeigt, dass Sie nicht nur die negativen Aspekte sehen.

[ Verständnis zeigen: Erkennen Sie die Gefühle Ihres Kindes und zeigen Sie Verständnis für seine Situation. Vermeiden Sie Vorwürfe oder Kritik, die das Kind in die Defensive drängen könnten.

[ Gemeinsam Ursachen erkunden: Fragen Sie Ihr Kind, ob es Gründe oder spezifische Probleme gibt, die zu den schlechten Noten geführt haben. Hören Sie aufmerksam zu, ohne sofort Lösungen vorzuschlagen.

[ Lösungsorientiert denken: Diskutieren Sie gemeinsam, welche Schritte unternommen werden könnten, um die Situation zu verbessern. Setzen Sie realistische Ziele und überlegen Sie, wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können.

[ Unterstützung anbieten: Machen Sie deutlich, dass Sie als Eltern unterstützend zur Seite stehen, egal ob es um zusätzliche Nachhilfe, mehr Lernzeit zu Hause oder die Suche nach weiteren Ressourcen geht.

[ Regelmäßige Updates und Nachgespräche: Vereinbaren Sie regelmäßige Zeiten, um über Fortschritte zu sprechen und die gesetzten Ziele zu überprüfen. Dies zeigt Ihrem Kind, dass Sie an seinem Erfolg interessiert sind und es nicht alleine lässt.

[ Ermutigen statt Druck ausüben: Bestärken Sie Ihr Kind darin, dass jeder die Möglichkeit hat, sich zu verbessern, und dass Sie an sein Potenzial glauben.

[ Seien Sie ehrlich: Verharmlosen Sie nicht die Ernsthaftigkeit der Situation, insbesondere, wenn es um eine Versetzungsgefährdung geht, aber vermitteln Sie diese Information auf eine unterstützende und konstruktive Weise.

[ Liebe und Akzeptanz zeigen: Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kind versteht, dass Ihre Liebe und Akzeptanz nicht von seinen schulischen Leistungen abhängig sind.

Mit diesen Ansätzen können Eltern eine Atmosphäre schaffen, die sowohl unterstützend als auch ermutigend ist, und damit eine gute Grundlage für zukünftige Gespräche und Herausforderungen schaffen.

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Hörerlebnis für gestresste Eltern

 

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So unterstützen wir Sie

[ Wir beraten Sie ausführlich zu allen Fragen rund um Kinderbetreuung, Elternwerden und Erziehung
[ Wir vermitteln bundesweit bedarfsgerechte Kinderbetreuung für unterschiedliche Altersstufen und Anforderungen
[ Wir beraten Sie in finanziellen und rechtlichen Aspekten
​​​​​​[ Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Betreuungseinrichtungen und Schulen und lotsen Sie durch das Anmelde- und Antragsverfahren
[ Wir organisieren kurzfristige Notfallbetreuung bei Betreuungsausfall
[ Wir stehen Ihnen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite

Elternzeit – diese wichtigen Termine und Fristen müssen Sie beachten 


Die Elternzeit ist eine wunderbare Gelegenheit, um in der ersten Lebensphase Ihres Kindes präsent zu sein und eine starke Bindung aufzubauen. Damit diese Zeit nicht von finanziellen Sorgen überschattet wird, ist es wichtig, sich mit den relevanten Terminen und Fristen vertraut zu machen. In diesem Newsletter fassen wir die wichtigsten Informationen zusammen, um Ihnen eine stressfreie Planung zu ermöglichen.
 

Vor der Geburt


Bekanntgabe der Schwangerschaft
[
Vorgesetzte und Personalabteilung über voraussichtlichen Geburtstermin informieren
[ Informations- und Planungsgespräch mit dem Vorgesetzten führen
[ Zeit bis zur Mutterschutzfrist planen (Übergabe, verbleibende Aufgaben)

7 Wochen vor der Geburt
[
Elternzeit anmelden, wenn diese direkt nach der Geburt beginnen sollte
[ Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragen: ärztliche Bescheinigung des Entbindungstermins vorlegen
[ Gegebenenfalls Teilzeitwunsch mitteilen

6 Wochen vor der Geburt
[
Beginn des Mutterschutzes

Nach der Geburt

Entbindung
[ Kopie der Geburtsurkunde an die Krankenkasse und den Arbeitgeber schicken
[ Kindergeld bei der Familienkasse der zuständigen Arbeitsagentur beantragen
[ Elterngeld bei der Elterngeldstelle beantragen

Bis 1 Woche nach der Geburt
[
Personalabteilung schriftlich über die Rückkehr informieren bzw. Elternzeit anmelden, wenn diese direkt nach dem Mutterschutz beginnen soll
[ Gegebenenfalls Teilzeitwunsch mitteilen

8 Wochen nach der Geburt
[
In der Regel: Ende des Mutterschutzes

3 Monate vor Wiedereinstieg
[
Antrag auf Teilzeit nach Elternzeit stellen
[ Rückkehrgespräch mit Arbeitgeber führen
[ Gegebenenfalls Weiterbildung planen
 

Tipps zur Vermeidung finanzieller Nachteile


Frühzeitige Planung: Beginnen Sie so früh wie möglich mit der Planung Ihrer Elternzeit und des Elterngeldantrags, um alle Fristen einzuhalten.
Beratung nutzen: Nehmen Sie Beratungsangebote in Anspruch, um sicherzustellen, dass Sie alle Leistungen optimal nutzen. Dies kann von Familienberatungsstellen bis hin zu spezialisierten Anbietern reichen.
Dokumentation: Halten Sie alle Schritte und eingereichten Unterlagen sorgfältig fest. Dies erleichtert die Nachverfolgung und kann bei Unklarheiten als Nachweis dienen.

Fazit

Die sorgfältige Planung Ihrer Elternzeit und das Einhalten der relevanten Fristen sind entscheidend, um finanzielle Nachteile zu vermeiden und diese besondere Zeit in vollen Zügen genießen zu können. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie sich voll und ganz auf das Wohl Ihres Kindes konzentrieren.

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Unsere Elternberatung berät Sie in allen Fragen rund um finanzielle und rechtliche Aspekte, wie Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld, Kindergeld und begleitet Sie beim beruflichen Wiedereinstieg.
 

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Schwanger am Arbeitsplatz – Alles Wichtige zum Mutterschutz 


Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben, die Freude, aber auch viele Fragen mit sich bringt – besonders, wenn es um die Arbeit geht. Der Mutterschutz in Deutschland ist ein wichtiges Thema, das werdende Mütter betrifft. In diesem Newsletter möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Mutterschutzes geben, damit Sie gut informiert und geschützt diese aufregende Zeit erleben können.

Was ist Mutterschutz?

Der Mutterschutz ist eine gesetzliche Regelung, die schwangere und stillende Arbeitnehmerinnen vor Gefahren, Überforderung und Gesundheitsschädigungen am Arbeitsplatz schützt. Er umfasst Schutzfristen vor und nach der Geburt, Kündigungsschutz sowie Schutz vor Mehrarbeit.

Schutzfristen
Vor der Geburt: Die Schutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Während dieser Zeit besteht ein Beschäftigungsverbot, es sei denn, die werdende Mutter erklärt ausdrücklich, dass sie weiterarbeiten möchte.
Nach der Geburt: Nach der Entbindung gilt eine Schutzfrist von acht Wochen, bei Mehrlings- oder Frühgeburten verlängert sich diese auf zwölf Wochen. Nach der Geburt besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot, selbst dann, wenn die Mutter zu arbeiten bereit ist.

Schutz des Arbeitsverhältnisses

Eine Kündigung des Arbeitsvertrags ist von Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Entbindung grundsätzlich ausgeschlossen. Das Kündigungsverbot gilt aber nur, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß oder innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Kündigung über die Schwangerschaft informiert wird. Wenn diese Zwei-Wochen-Frist unverschuldet versäumt wird und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird, gilt auch in diesem Fall das Kündigungsverbot. Die Schwangerschaft muss bei Zugang der Kündigung bereits bestehen. Der Kündigungsschutz gilt auch für Probearbeitsverhältnisse. 

Nimmt die Mutter nach der Geburt des Kindes eine Elternzeit, so verlängert sich der Kündigungsschutz bis zum Ablauf der angemeldeten Elternzeit. Im Unterschied zum Arbeitgeber sind Sie als Arbeitnehmerin an das Kündigungsverbot nicht gebunden. Sie können das Arbeitsverhältnis während der Schwangerschaft und auch während der Schutzfristen entsprechend Ihrer vertraglich festgelegten Kündigungsfristen beenden.

Schutz von Mutter und Kind am Arbeitsplatz

Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihre Arbeitsbedingungen während der Schwangerschaft so anzupassen, dass keine Gefahr für Sie oder Ihr ungeborenes Kind besteht. Dies kann beispielsweise eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder eine Änderung der Arbeitszeiten beinhalten.

Mütter können aber auch ein individuelles Beschäftigungsverbot erhalten, wenn Leben und Gesundheit von Mutter und Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet sind. Voraussetzung hierfür ist ein ärztliches Zeugnis.


Mutterschutzlohn – Sicherung des Einkommens während des Beschäftigungsverbots

Sollten Sie wegen eines allgemeinen oder individuellen Beschäftigungsverbotes ganz oder teilweise vor Beginn und nach Ende der Schutzfrist mit der Arbeit aussetzen, müssen Sie keine finanziellen Nachteile befürchten. Sie erhalten mindestens Ihren Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen. Das gilt auch, wenn das Unternehmen Sie auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz mit anderen Tätigkeiten versetzt.

Mutterschaftsgeld – Finanzielle Absicherung während des Mutterschutzes

Während der Schutzfristen erhalten Sie als Schwangere Mutterschaftsgeld. Dieses setzt sich zusammen aus Zahlungen der gesetzlichen Krankenkasse und einem Arbeitgeberzuschuss, sodass Ihr Nettoeinkommen größtenteils gesichert ist.

Die gesetzlichen Krankenkasse zahlt als Ersatz für Ihr entgangenes Einkommen Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro netto pro Kalendertag. Den Differenzbetrag zu Ihrem gewöhnlichen Einkommen trägt das Unternehmen. Sind Sie privat krankenversichert, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber das übliche Nettogehalt abzüglich des gesetzlichen Mutterschaftsgeldes. Sie können aber ein einmaliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 210 Euro beim Bundesversicherungsamt beantragen.

Antrag auf Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld können Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse frühestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung beantragen. Zudem muss diese Bescheinigung auch beim Arbeitgeber eingereicht werden.

Urlaubsanspruch während des Mutterschutzes

Auch während der Ausfallzeiten wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote (somit auch während der Mutterschutzfristen) entstehen Urlaubsansprüche. Eine Kürzung des Erholungsurlaubs wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote ist nicht zulässig.

Wie Sie Ihre Rechte in Anspruch nehmen

1. Mitteilung an den Arbeitgeber:
Informieren Sie Ihren Arbeitgeber so früh wie möglich schriftlich über Ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin. Dies ermöglicht es Ihrem Arbeitgeber, die notwendigen Schutzmaßnahmen einzuleiten.
2. Ärztliche Bescheinigungen: Legen Sie Ihrem Arbeitgeber ein ärztliches Attest vor, das die Schwangerschaft bestätigt, sowie die Bescheinigung über den errechneten Geburtstermin.
3. Kommunikation mit Ihrer Krankenkasse: Informieren Sie Ihre Krankenkasse über die Schwangerschaft, um das Mutterschaftsgeld zu beantragen.

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Mobbing in der Schule – so schützen Sie Ihr Kind


Mobbing in der Schule ist ein ernsthaftes Thema, das unsere Aufmerksamkeit erfordert. Mobbing kann in jeder Schule auftreten und deutschlandweit sind viele Schüler:innen davon betroffen. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen von Mobbing zu erkennen und zu handeln, um unsere Kinder zu schützen und zu unterstützen.

Was ist Mobbing?

Mobbing ist keine normale Konfliktsituation. Es ist eine absichtliche und wiederholte Form von psychischer Gewalt gegen eine bestimmte Person. Es kann in verschiedenen Formen auftreten, darunter verbales, non-verbales (zum Beispiel Ausgrenzung), körperliches Mobbing und heute nicht mehr wegzudenken, das Cyber-Mobbing.

Wie können Eltern erkennen, ob ihr Kind von Mobbing betroffen ist?

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hinweisen, dass ein Kind gemobbt wird. Körperliche Symptome wie vermehrte Kopf- oder Bauchschmerzen, Schlafstörungen und Essprobleme können auftreten. Ihr Kind könnte sich auch sozial isolieren und seine schulischen Leistungen könnten abfallen, und es könnten Verhaltensauffälligkeiten wie ein schnelles Aufbrausen auftreten.

Was können Sie als Eltern tun, wenn ihr Kind von Mobbing betroffen ist? 

Hier sind vier Soforttipps:
[ Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes, indem Sie seine Stärken und Fähigkeiten betonen.
[ Bieten Sie Ihrem Kind Unterstützung und Rückhalt an und zeigen Sie ihm, dass es nicht alleine ist.
[ Nehmen Sie die Aussagen Ihres Kindes ernst und geben Sie ihm zu verstehen, dass Sie ihm zuhören und es ernst nehmen.
[ Bleiben Sie dran: Sprechen Sie regelmäßig, ohne dabei zu drängen, mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen in der Schule.
[ Erwägen Sie rechtliche Schritte, wenn das Mobbing nicht aufhört. Wenden Sie sich an Lehrkräfte, Pädagogen oder sogar rechtliche Berater, um die Situation zu klären.

Es ist wichtig zu wissen, dass Mobbing illegal ist und rechtliche Konsequenzen haben kann. Grundsätzlich empfehlen wir aber sich an Lehrer oder die Schulleitung wenden, bevor man seine Strafanzeige erstattet oder die Polizei einschaltet. Vielleicht kann der Konflikt auch durch ein gutes Support-Team in der Schule oder durch ein gemeinsames Gespräch mit dem Täter beigelegt werden.

Wie können Sie die Widerstandsfähigkeit/Resilienz Ihres Kindes stärken? 

Fördern Sie eine sichere und unterstützende Bindung, bieten Sie Hilfe bei der Problemlösung an und ermutigen Sie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Ein unterstützendes soziales Netzwerk und die Förderung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind ebenfalls entscheidend.

Wie können Sie sich Unterstützung einholen?

Eltern müssen nicht alles alleine stemmen können.

Holen Sie sich Unterstützung um
a) sich selber zu stärken und
b) den idealen Support für Ihr Kind zu holen.

Beratungsstellen, wie die “Nummer gegen Kummer” sind kostenfrei sowohl für Sie als auch Ihr Kind da, um Ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen. 

Ebenso ist benefitatwork stets für Sie da. Sie erhalten hier eine vertrauensvolle, persönliche Beratung durch benefitatworks Expert:innen. Diese Beratung ist professionell, kostenlos und anonym.

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Unsere Lernexpert:innen beraten Sie in allen Fragen rund um die schulische Entwicklung und Erziehung Ihres Kindes und vermitteln Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung und sonstige Unterstützungsmöglichkeiten.
 

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